Arber mit Startpunkt Bodenmais:

Tourdatum: 10.06.2007
Tourpartner: Papi

Tabellenbild 2 1/2 Stunden Tabellenbild 1 Stunde
Tabellenbild 700 Höhenmeter Tabellenbild Abwechslungsreiche Wanderung auf den höchsten Gipfel des Bayerischen Waldes

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Rißlocher Wasserfälle Papi und ich

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Kurzinfo:

Region: Bayerischer Wald
Tourenart: Bergtour
Erreichte Gipfel: Arber 1456 m
Dauer: Parkplatz Hotel Waldhaus - Rißlochfälle 1 Stunde
Rißlochfälle - Arbergipfel 1 1/2 Stunden
Arbergipfel - Großer Arbersee 1 Stunde
Insgesamt ca. 3 1/2 Stunden
Talort Höhe: 750 Hm
Höhenunterschied: Arbergipfel: 700 Hm
Lage: Westseite
Beste Jahreszeit: ganzjährig (Winter eventuell mit Schneeschuhen)

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Tosende Wasserfälle ... .... im Bayerischen Wald

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Tourenbericht Juni 2007 von Winkl:

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Papi auf dem Arbergipfel

 

Um halb 7 holte ich meinen Papi ab und los ging es nach Bodenmais. In der Parkgarage am Bahnhof stellten wir unser Auto ab. Wir gingen los den Wanderweg mit der Markierung 2 in Richtung Rißloch zu den Wasserfällen. Nach ca. 20 Minuten erreichten wir den Steig zu den Wasserfällen. Wir gingen den steinigeren Weg. Nach ca. 1 Stunde erreichten wir die Wasserfälle. Tosend saust hier das Wasser talwärts. Wir machten kurz Rast und wanderten auf dem Weg Nummer 2 weiter Richtung großen Arber. Auf diesem Weg lagen unzählige umgestürzte Bäume. Immer wieder mussten wir den Weg verlassen um daran vorbei zu kommen. Nach einer guten weiteren Stunde erreichten wir über einen Forstweg den Arbergipfel. Das Wetter war herrlich und wir hatten eine wunderbare Aussicht über den Bayrischen Wald. Der kleine Arbersee lag vor uns und wir machten erstmal Brotzeit. Nach dieser Pause machten wir uns wieder auf zum Abstieg. Wir wanderten über die Arberseewand abwärts. Auch hier wurde uns immer wieder der Weg versperrt, da umgefallene Bäume umherlagen. Kurzzeitig fanden wir den Weg nicht mehr, aber nach einer Querfeldeinwanderung erreichten wir wieder den Weg Nummer 5 in Richtung Großen Arbersee. Genau um 12 Uhr erreichten wir dann auch diesen. Wir aßen im Restaurant zu Mittag. Kurz nachdem wir saßen fing ein Gewitter an und es hagelte ganz schöne große Brocken. Später fuhren wir mit dem Linienbus zurück nach Bodenmais und es ging wieder heimwärts.
Fazit:
Abwechslungsreiche Wanderung auf den höchsten Gipfel im Bayerischen Wald über eine wenig begangene Strecke.

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Faulenzen auf dem Arber Ein lustiger Stamm

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Anforderung:

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Richtung Arbergipfel

 

Charakter: Einfache Bergwanderung, die etwas Kondition erfordert, da doch über 700 Höhenmeter überwunden werden müssen. Die letzten 200 Höhenmeter auf den Gipfel sind relativ anstrengend.
Ausrüstung:
normale Wanderausrüstung

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Blick zum kleinen Arbersee Blick zum kleinen Arber

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Anreise/Zufahrt:

Von der A3/A92 bis Autobahnende Deggendorf (Fernverkehr) über Ruhmannsfelden, Teisnach, nach Bodenmais. Parken in der Parkgarage am Bahnhof.

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Tourenbeschreibung:

Aufstieg: Ausgangspunkt zu dieser Tour ist das Rathaus in Bodenmais. Das Rathaus mit Kurverwaltung liegt direkt am Bahnhof. Ab Rathaus folgt man der Rißlochstraße in Richtung Ortsende. Ab hier folgt man der Markierung "Grüne 2" über den Rißlochweg, vorbei am Hotel Waldhaus und dem Rißbach zur Sprungschanze. An der Weggabelung wählen wir den linken Weg zu den Rißlochfällen. Die Arberhochstraße überquerend geht es stetig bergan. Beim Reiserlbrückerl folgen wir dem Weg links zum Arberhüttenschachten und weiter zum Arberplateau. Naturerlebnispfade informieren am Arbergipfel und am Großen Arbersee über die Besonderheiten dieser Landschaftsformen.
Abstieg: Vom Arbergipfel über die Arberseewand (Markierung: rote 5) zum großen Arbersee
Info: Der Große Arber ist mit 1.456 m ü. NN der höchste Berg des Bayerischen Waldes und wird daher auch als „König des Bayerischen Waldes“ bezeichnet. Der Große Arber hat vier Gipfel: Den Hauptgipfel mit dem Kreuz, den Bodenmaiser Riegel mit dem charakteristischen, oft abgebildeten Richard-Wagner-Kopf, sowie den Kleinen und Großen Seeriegel. Die baumfreie Gipfelzone des Großen Arbers ist von subalpinen Magerrasen, Felsfluren und Latschengebüschen geprägt, wie sie in dieser Ausdehnung im Bayerischen Wald sonst nirgends auftreten. Neben dem Großen Arber gehört zur Berggruppe auch der Kleine Arber mit 1.384 m. Unterhalb der Gipfel befinden sich der Große Arbersee und der Kleine Arbersee, die beide von einem Naturschutzgebiet umgeben sind. Der Gipfel ist gezeichnet von zwei Gebäuden mit Radomen, die militärische Radarstationen (RRP 117) beherbergen. Diese militärischen Objekte wurden 1982 während des Kalten Krieges gegen erhebliche Proteste von Naturschützern so nahe an der tschechischen Grenze errichtet, um den Flugverkehr im Ostblock überwachen zu können. Im Norden Richtung Lam herrscht bäuerlich bewirtschafteter Plenterwald, im Süden gegen Bodenmais Staatswald.

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Am Großen Arbersee Hagelkörner

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Einkehrmöglichkeit:

Die Eisensteiner Hütt’n: – mit Standesamt - Naturkundeausstellung, Hochzeitszimmer, Kaminzimmer und moderner Küche. (täglich geöffnet)
Das Arberschutzhaus: (mit Übernachtungsmöglichkeit) - täglich geöffnet, ausser November und April
Das Arberseehaus am großen Arbersee: Öffnungszeiten ganzjährig

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Weblinks:

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Karte:

Wanderung über die  Rißlochwasserfälle

Wanderung über die Rißlochwasserfälle

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Google Maps:

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Am Arbersee Im Arberseehaus
Google