Rachel 1452 m
Rachel ab Racheldiensthütte bis Gfällparkplatz 29.07.2017
Tourpartner: Emma und Brigitte
Wetter: sonnig bis leicht bewölkt 25 Grad
Erreichte Gipfel: Rachel 1452 m
Tabellenbild 3 Stunden Tabellenbild 1 Stunde
Tabellenbild 600 Höhenmeter Tabellenbild Leichte Wanderung auf einen aussichtsreichen Gipfel im Bayerischen Wald

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Start der Wanderung an der Racheldiensthütte:

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Kurzinfo:

Region: Bayerischer Wald
Tourenart: Bergtour
Erreichte Gipfel: Rachel 1453 m
Dauer: Racheldiensthütte - Rachelgipfel 3 Stunden
Rachelgipfel - Gfäll 1 Stunde
Insgesamt ca. 4 Std.
Talort Höhe: Racheldiensthütte 856 Hm
Gfäll 950 Hm
Höhenunterschied: Rachelgipfel: 600 Hm
Lage: Ostseite
Beste Jahreszeit: ganzjährig (Winter eventuell mit Schneeschuhen)

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Aufstieg zum Rachelsee:

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Tourenbericht Juli 2017 von Winkl:

Bild

Lustig ist das Wandern :-)

 

Kurzfristig entschlossen wir uns den zweithöchsten Berg des Bayerischen Waldes zu besteigen, den Rachel mit seinen 1452 m. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Spiegelau. Hier parkten wir an der Bushaltestelle für den Igelbus. Dieser brachte uns zur Racheldiensthütte auf 856 m, wo wir unsere Wanderung starteten. Emma lief zuerst selbst über Stock und Stein, durfte dann aber auf Papas Schulter. Für den Notfall, das die kleine Maus müde werden sollte, hatte ich auch noch die Kraxe dabei. Langsam wird es für mich anstrengend, da ich incl. Gewicht der Kraxe gut über 20 Kilogramm zu schleppen hatte. Aber das ist alles ein gutes Kraft und Konditionstraining :-) Wir wanderten auf kleinen Trails durch feuchtes Quellgebiet immer leicht steigend in Richtung Rachelsee, der auf 1070 m liegt. Einige Informationstafeln erläutern die hier noch zu sehenden Spuren der letzten Eiszeit. Viele durch Sturm und Schnee umgeworfenen Bäume lagen am Weg und zeigten uns eine unberührte Natur. Nach knapp über einer Stunde erreichten wir den Rachelsee. Emma war mittlerweile in der Kraxe eingeschlafen. Die Vögel zwitscherten, Bäche rauschten und die kleine Maus schnarchte mir ins Ohr :-) Auf einem steilen Pfad kämpften wir uns nach oben bis zur Rachelkapelle auf 1212 m, die wir links liegen ließen. Ab hier hatten wir auch eine herrliche Aussicht in Richtung Alpen und in die tschechische Sumatra. Große Teile der Bewaldung wurden einst vom Borkenkäfer und Stürmen zerstört und entwickeln sich nun unter dem Nationalpark-Motto "Natur Natur sein lassen" neu. Somit kennzeichnet den seit jeher sagenumwobenen Gipfel des Rachels neben einer atemberaubenden Fernsicht auch herrlich unberührte Natur. Emma wurde gerade rechtzeitig wach um die letzten Meter zum Gipfel noch selbst besteigen zu können. Der kleinen Maus machte das Kraxeln über die Felsen riesig Spaß und war natürlich mega Stolz, als sie das Gipfelkreuz und damit ihren 107. Gipfel erreichte. Hier machten wir natürlich Brotzeit und genossen die Aussicht in der Sonne. Nach kurzer Rast stiegen wir nordseitig über das Waldschmidthaus (1360 m) ab. Ein steiler Weg führte uns über den Lieslbrunn in Richtung Gfällparkplatz. Glück muss der Mensch haben. Kaum waren wir an der Haltestelle angekommen, fuhr auch schon der Igelbus vor. Somit gelangten wir schnell wieder nach Spiegelau zu unserem Auto. Nur 1 Kilometer entfernt gab es einen riesigen Waldspielplatz für Emma, wo sie sich noch austoben konnte, bevor wir uns wieder auf den Nachhauseweg machten.

Fazit: Herrliche Rundwanderung im Naturschutzgebiet die etwas Kondition erfordert, da knapp 600 Höhenmeter überwunden werden mussten. Dazu kommt, das der Rachel einer der schönsten Gipfel des Bayerischen Waldes ist und eine traumhafte Aussichtsmöglichkeit bietet.

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Gipfelsieg :-)

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Anforderung:

Charakter: Einfache Wanderung auf einen aussichtsreichen Gipfel im Bayerischen Wald. Letzten Meter auf den Gipfel geht es steil nach oben.
Ausrüstung:
normale Wanderausrüstung

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Anreise/Zufahrt:

Autbahn A3 Richtung Passau . Bei Hengersberg abfahren in Richtung Grafenau und dann weiter nach Spiegelau. Dort im Sommer mit dem Igelbus zum Wanderparkplatz Gfäll oder Racheldiensthütte. Im Winter ist die Straße geöffnet.

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Info über den Rachel:

Der Rachel ist ein Berg mit zwei Gipfeln in Bayern. Nach dem Großen Arber (1.456 m) ist der Große Rachel mit 1.453 Metern die zweithöchste Erhebung im Bayerischen Wald bzw. Böhmerwald. Auf seinem felsigen Gipfel steht ein stattliches Holzkreuz und eine Bergwachthütte; das Panorama reicht vom Osser und Arber im Nordwesten bis zum Dreisesselberg im Südosten; bei Föhneinfluss ist außerdem die Alpenkette vom Toten Gebirge bis zur Zugspitze zu sehen. Wegen seiner guten Aussicht ist der Große Rachel beliebtes Ausflugsziel. Am unterhalb gelegenen Waldschmidthaus können die Wanderer rasten, einkehren und sogar übernachten. Der nahe gelegene Kleine Rachel ist 1.399 Meter hoch. Er befindet sich etwa einen Kilometer nordwestlich vom Großen Rachel entfernt und wird weit weniger bestiegen. Von seinem Gipfelkreuz bietet sich eine Aussicht auf die Trinkwassertalsperre Frauenau.
Der Rachel liegt im Nationalpark Bayerischer Wald, und große Teile seiner Bewaldung sind seit einigen Jahren vom Borkenkäfer zerstört. Südöstlich des Gipfels befindet sich rund 400 Meter tiefer der Rachelsee. Auch die Rachelkapelle liegt an den Hängen des Berges. Nordöstlich des Berges liegen auf tschechischem Gebiet im Rachelwald die Quellgebiete des Kleinen Regen und des Großen Müllerbachs

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Abstieg über Lieslbrunn:

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Einkehrmöglichkeit:

Waldschmidthaus: ab April geöffnet

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Weblinks:

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Karte:

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Google Maps:

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Waldspielplatz bei Spiegelau:

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