Riedelstein mit Startpunkt Eck:

Tourdatum: 01.11.2007
Tourpartner: ---

Tabellenbild 2 Stunden Tabellenbild 1 1/2 Stunden
Tabellenbild 300 Höhenmeter Tabellenbild Einfache aber aussichtsreiche Gradwanderung am Kaitersberg

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Von Eck zum Riedelstein Der Berg ruft

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Kurzinfo:

Region: Bayerischer Wald
Tourenart: Bergtour
Erreichte Gipfel: Riedelstein 1132 m
Dauer: Parkplatz Eck - Riedelstein 45 Minuten
Riedelstein - Kötztinger Hütte 1 Stunde
Kötztinger Hütte - Parkplatz 1 1/2 Stunden
Insgesamt ca. 3 1/2 Stunden
Talort Höhe: 850 Hm
Höhenunterschied: Riedelstein: 300 Hm
Lage: Gradwanderung
Beste Jahreszeit: ganzjährig (Winter eventuell mit Schneeschuhen)

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Der Gipfel vom Großen Riedelstein 1132 m Blick Richtung Kötztinger Hütte

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Tourenbericht November 2007 von Winkl:

Bild

Riedelsteingipfel

 

Um 8 Uhr fuhren wir nach Eck in der Nähe von Kötzting. Wir hatten strahlend blauen Himmel aber es war eisig kalt. Am Wanderparkplatz des Berggasthofes Eck auf 843 m stellten wir unser Auto ab. Wir verfehlten gleich als erstes den Wegweiser und so gingen wir einfach die Skipiste nach oben. Nach einigen steilen Minuten erreichten wir auch wieder den Wanderweg, der die Piste kreuzte. Nach einem steilen ca. halbstündigen Anstieg über 300 Höhenmeter zum Riedelstein (1132 m) beginnt der gemütlichere Teil der Wanderung mit herrlichen Aussichten auf den Osser, den Hohen Bogen und ins Zellertal sowie ins Regental. In der Sonne war es sogar so richtig schön warm. Die an die Alpen erinnernden Felspartien und Steilhänge bieten einen wunderschönen Blick über Zeller Tal und Vorderen Bayerischen Wald und bei Föhnwetterlage sogar zu den Alpen. Vorbei an den Rauchröhren, zwei Felstürmen, die besonders bei Kletterern sehr beliebt sind, zieht sich der Steig weiter am Grat entlang. Nach ca. einer weiteren Stunde sehen wir schon die Kötztinger Hütte auf dem Mittagsstein (1034 m). Nach ca. einer halben Stunde erreichten wir die Kötztinger Hütte. Da die Sonne herrlich warm war, entschlossen wir uns draussen zu sitzen. Wir bestellten uns eine Radler und Erbsensuppe. Nach dem wir gestärkt waren, wanderten wir den gleichen Weg wieder zurück. Zwischendurch machten wir noch eine kurze Rast, wo es Apfel und Müsliriegel gab. An den Rauchröhren versuchte ich noch kurz mein nichtvorhandenes kletterisches Können zu zeigen. Um halb 2 Uhr erreichten wir wieder den Wanderparkplatz von Eck.
Fazit:
Aussichtsreiche, herbstliche Gradwanderung auf dem Kaitersbergrücken mit Einkehr in der Kötztinger Hütte

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Die Rauchröhren Der Gipfel der Rauchröhren

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Anforderung:

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Rauchröhren

 

Charakter: Einfache Wanderung, auch für normale "Geher", da nur 300 Höhenmeter überwunden werden müssen. Trotzdem interessant, da man eine herrliche Aussicht hat und die Rauchröhren imposant sind.
Ausrüstung:
normale Wanderausrüstung

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Der Klettermaxe Blick von der Kötztinger Hütte

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Anreise/Zufahrt:

A3 Ausfahrt Deggendorf - Teisnach - Drachselried - Arnbruck - Eck - Parkplatz am Gasthaus Eck

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Tourenbeschreibung:

Aufstieg: Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz beim Gasthof Eck an der Straße Arrach-Arnbruck auf ca. 840 m. Folgt man an der Nordseite des Gasthauses der rotweißen Markierung A6 bzw. dem grünen Pfeil auf weißern Grund, so führt der Weg stetig - teilweise steil - über etwa 300 Höhenmeter bergauf zum Gipfel des 1132 Meter hohen Großen Riedeisteins, mit dem Waldschmidt-Denkmal (bekanntester Heimatdichter des Bayer. Waldes). Hier hat man nach Süden einen herrlichen Uberblick über das Kaitersbachtal und reizvolle Einblicke nach Norden ins Regental. Am westlichen Fuß des Gipfelfelsens setzt sich der Weg zu den sog. Rauchröhren freistehende, einen schmalen Durchlaß bildende, markante Felsköpfe fort. Von dort aus ist die Aussicht wieder großartig. Man kann hier auf dem Weg A9 über den Ort Eschlsaign an den Ausgangspunkt zurückkehren oder aber über das Steinbühler Gesenke - einem Bereich mit freistehenden, nach Süden steil abfallenden Gneisfelsen - zum Gasthaus Kötztinger Hütte weiter wandern.
Abstieg: wie Aufstieg
Info: Der Kaitersberg ist ein bis zu 1.132 m hoher Bergkamm im Bayerischen Wald östlich von Bad Kötzting. Der langgezogene Höhenzug setzt sich nach Osten bis zum Arber fort. Höchster Gipfel des Bergrückens ist der 1132 m hohe Große Riedelstein mit dem Waldschmidt-Denkmal. Am Mittagstein (1034 m) befindet sich die Kötztinger Hütte. Weiter als bizarre Felsformationen aus Gneis herausragende Gipfel sind der Kreuzfelsen (999 m) mit Gipfelkreuz und die Rauchröhren (1044 m). Unterhalb des Kreuzfelsen befindet sich die Räuber-Heigl-Höhle, das Versteck von Michael Heigl aus Beckendorf, der hier im 19. Jahrhundert die Gegend unsicher machte.
Die Rauchröhren bieten ein anspruchsvolles Klettergebiet bis zum elften Grad. Der dort gelegene Steinturm gilt als schwierigster Bayerwaldgipfel (IV).

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Tabellenbild Tabellenbild
Eine "Sonnenradler" Zurück am Riedelstein

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Einkehrmöglichkeit:

Gasthaus Eck: ganzjährig geöffnet mit Übernachtungsmöglichkeiten
Kötztinger Hütte: ganzjährig mit Übernachtungsmöglichkeiten

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Weblinks:

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Google Maps:

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Rauf ging es einfach aber ... runter nur im Flug ...
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