Hochgern am Chiemsee:

Tourdatum: 22.09.2009
Tourpartner: Papi

Tabellenbild 3 1/2 Stunden Tabellenbild 2 Stunden
Tabellenbild 1150 Höhenmeter Tabellenbild technisch einfache Bergwanderung

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Tabellenbild Tabellenbild
Schnappenkirche Blick Richtung Grassau

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Kurzinfo:

Region: Chiemgauer Alpen
Tourenart: Bergtour
Erreichte Gipfel: Hochgern 1748 m
Dauer: Parkplatz - Schnappenkirche 1 1/2 Stunden
Schnappenkirche - Hochgerngipfel 2 Stunden
Hochgerngipgel - Hochgernhaus 45 Minuten
Rückweg Hochgernhaus bis Parkplatz 1 Std.
Insgesamt ca. 5 Std.
Talort Höhe: 600 m (Marquartstein)
Höhenunterschied: Schnappenkirche: 500 m
Gesamt: 1150 m
Lage: Westseite
Beste Jahreszeit: Mai bis November

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Tabellenbild Tabellenbild
Wegweiser Im Hintergrund die Staudacher Alm

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Tourenbericht September 2009 von Winkl:

Bild

Lustiger Baum

 

Da wir in Grassau übernachteten, konnten wir schon um halb 8 am Wanderparkplatz in Marquartstein losgehen. Zuerst ging es in Richtung Schnappenkirche. Auf der Strecke nahm ich noch einen Geocach mit, der an einem steilen Fels versteckt war. Nach ca. 1 1/2 Stunden erreichten wir die auf 1100 Metern gelegene Schnappenkirche. Von hier wanderten wir zur Staudacher Alm. Der Weg dorthin führte uns zuerst steil nach oben und dann wieder ca. 100 Höhenmeter nach unten bevor wir die Alm erreichten. Von hier ging es den anstrengenden und steilen Jägersteig Richtung Hochgerngipfel. Nach dem Überschreiten einer Scharte ging es weniger steil bis zum Gipfel. Wir benötigten insgesamt ca. 3 1/2 Stunden bis wir auf dem Gipfel standen. Leider waren die meisten umliegenden Berge von Wolken bedeckt und nur zaghaft kam die Sonne heraus. Nach einer halbstündigen Rast wanderten wir gen Tal. Rast machten wir nochmals im Hochgernhaus ca. 45 Minuten unterhalb des Gipfels auf 1400 Metern. Mit Weißbier und Kaiserschmarrn gestärkt ging es dann den Weg zurück zum Wanderparkplatz in Marquartstein.
Fazit:
Ein wunderbare Wanderung auf einen aussichtsreichen Gipfel, der aber leider in Wolken war, die etwas Kondition erforderte.

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Aufstieg über den Jägersteig blühender Stengelenzian

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Anforderung:

Bild

Der Gipfel

 

Charakter: technisch einfache Bergwanderung. Da aber über 1100 Höhenmeter überwunden werden müssen, sollte schon etwas Kondition vorhanden sein. Zum Gipfel hin gelangt man etwas schwerer auf einem Steig. Die Aussicht ist bei schönem Wetter atemberaubend auf den Chiemsee und auf berühmte Gipfel wie Kitzbühler Horn, Venediger, den Wilden Kaiser, Loferer und Leoganger Steinberge, Hohe Tauern, im Western reicht der Blick über das Mangfallgebirge bis zum Karwendel und zu den Stubaier Alpen.
Ausrüstung:
normale Wanderausrüstung

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Schmetterling Papi und ich auf dem Gipfel

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Anreise/Zufahrt:

Autobahn München – Salzburg Ausfahrt Bernau oder Übersee, von dort weiter bis Marquartstein, im Ort nach dem Rathaus bei der nächsten Straße links abbiegen, nach der Brücke über die Tiroler Ache rechts der Hauptstraße (Alte Dorfstraße) folgen, in der nachfolgenden Rechtskurve geradeaus in die Burgstraße, an deren Ende befindet sich der geräumige Waldparkplatz.

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Tourenbeschreibung:

Aufstieg:
Der Normalweg: Diese meist begangene, leichte und auch bei Mountainbikern beliebte Route beginnt in Marquartstein und führt auf einer Forststraße in 1 Stunde zur bewirtschafteten Agergschwendalm. Über einen Wirtschaftsweg erreicht man in etwa 90 Minuten das ganzjährig bewirtschaftete Hochgernhaus auf 1.459 m, dessen aussichtsreiche Sonnenterrasse zum Verweilen einlädt und wo auch übernachtet werden kann. Bis hierher ist der Weg auch im Winter begehbar und wird auch von Rodlern genutzt. Auf den Gipfel führt ein schmaler, aber leichter Pfad weiter, der über Grashänge in 1 Stunde zum Gipfelkreuz auf genau 1.747,8 m hinauf führt.
Von Süden: Vom Unterwössner Ortsteil Au führt ein direkter, im Sommer wie Winter häufig benutzter Weg über Agergschwendalm und Hochgernhaus zum Hochgerngipfel. Der Weg ist etwas steiler als der von Marquartstein dafür jedoch um 10-20 Minuten kürzer.
Nicht gerade klassisch, dafür umso weniger begangen ist diese Route, die in ebenfalls in Au beginnt und erst einmal durch ein kühles, schattiges Tal hinauf zur Jochbergalm führt. Dort geht es links weiter, über freies Gelände zur Südflanke und schließlich sehr steil in 2,5 Stunden zum Gipfel.
Von Norden: Diese ebenfalls stark begangene Route beginnt in Staudach-Egerndach, von wo es anfangs gemütlich durch ein romantisches Tal und ein Waldstück zur Staudacher Alm hinauf geht. Ab dort leitet ein schmaler, teilweise felsiger und rutschiger Steig, der Trittsicherheit erfordert, durch die Nordflanke in zahlreichen Serpentinen anstrengend empor zum Gipfel, der nach rund 3 Stunden erreicht ist.
Von Osten: Überaus ruhig und landschaftlich reizvoll ist diese im Gegensatz zum Normalweg stille Route von Bergen auf den Hochgern. Mit dem Auto kann man bis zum Gasthaus Kohlstatt fahren, dort beginnt der wenig begangene, aber beschilderte Aufstieg. Durch ein Tal führt der Weg über die Hinteralm zur Bischofsfellnalm, ab dort wird es steiler und schließlich wird über die grasige Südflanke nach rund 3 Stunden das Gipfelkreuz erreicht.
Abstieg: wie Aufstieg
Info:
Der Hochgern ist ein Berg bei Staudach-Egerndach bzw. Marquartstein im bayerischen Landkreis Traunstein mit einer Höhe von 1748 Metern über dem Meeresspiegel. Er erhebt sich über dem Chiemsee und gehört zu den Chiemgauer Alpen, einer Untergruppe der Bayerischen Alpen.
Der Gipfel kann ausschließlich zu Fuß erklommen werden, eine Seilbahn gibt es nicht. Lohn der Mühe ist ein umfassendes Panorama, dass zu den schönsten im Chiemgau gezählt wird. An klaren Herbsttagen sind im Osten die Berchtesgadener Alpen, im Süden die Zentralalpen mit Großglockner und Großvenediger sowie das Kaisergebirge und im Westen das Mangfallgebirge zu sehen. Für den Anstieg gibt es mehrere Möglichkeiten, die alle unschwierig und markiert sind.

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Kleine Kapelle auf dem Gipfel Wolken und blauer Himmel

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Einkehrmöglichkeit:

Stützpunkte
Hochgern-Haus, 1461m (Ganzjährig bewirtschaftet. Im Winter je nach Schneelage)
Enzian-Hütte, 1420m (geöffnet von Ende Mai bis Mitte Oktober)
Agerschwend-Alm, 1040m (im Winter bei guten Verhältnissen am Wochenende geöffnet)

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Weblinks:

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Karte:

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Google Maps:

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Das Hochgernhaus Eine Muhle Kuh
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