Kampenwand am Chiemsee

Tourdatum: 10 + 11.Juni 2006
Tourpartner: Mami und Papi

Tabellenbild 3 Stunden Tabellenbild 2 Stunden
Tabellenbild 1000 Höhenmeter Tabellenbild Wanderung bei der etwas Kondition erforderlich ist

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Gleitschirmflieger und der Chiemsee Aufstieg vom Parkplatz

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Kurzinfo:

Region: Chiemgauer Alpen
Tourenart: Bergtour
Erreichte Gipfel: Kampenwand 1669 m
Dauer: Parkplatz - Steinlingalm 2,5 Stunden
Steinlingalm Kampenwandgipfel 30 Minuten
Rückweg Gipfel bis Parkplatz 2 Stunden
Insgesamt ca. 5 Std.
Talort Höhe: 650 m
Höhenunterschied: Steinlingalm: 800 m
Gesamt bis Gipfel: 1000 m
Lage: Nordseite
Beste Jahreszeit: Mai bis November

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Vor der Sonnenalm Papi mit der Kampenwand im Hintergrund

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Tourenbericht Juni 2006 von Winkl:

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Auf dem Gipfel der Kampenwand

 

1. Tag: Am 10 Juni holten mich meine Eltern um 8.30 Uhr bei mir Zuhause ab. Es ging über die Autobahn in Richtung München, dann über die Bundestraße nach Rosenheim und dann nach Aschau am Chiemsee. Sie ließen mich am Parkplatz Kampenwandbahn aussteigen. Meine Eltern fuhren weiter an einen nahegelegenen See und ich machte mich auf den Aufstieg zur Bergstation. Zuerst ging es durch dichten Wald sehr steil aufwärts. Immer wieder gelangt man an Almwiesen vorbei. Das Wetter war bewölkt aber doch noch zum Teil sonnig. Nach ca. 2 1/2 Stunden Aufstieg erreichte ich die Bergstation auf 1450 m Höhe. Leider ist es nur noch bewölkt und es weht ein eisiger Wind, so das ich einen Pullover vertragen konnte. Da es mir zu kühl wurde machte ich mich wieder an den Abstieg. In einer Almhütte auf halber Strecke machte ich Rast und kaufte mir eine frische Milch und Apfelstrudel. Gestärkt gings dann hinunter ins Tal zum Parkplatz.
2. Tag: Für "günstige" 13 Euro pro Person rauf und runter stiegen wir dann am nächsten Tag in die etwas altertümliche Gondel der Kampenwandbahn. Nach ca. 10 Minuten Fahrt kamen wir an der Bergstation an. Das Wetter war an diesem Tag herrlich sonnig. Wir marschierten zur Steinling-Alm, wo meine Mama sitzen blieb und mein Papa und ich abzweigten zum Aufstieg auf die Kampenwand. Es ging ziemlich steil los über ein Geröllfeld auf dem auch noch vereinzelt Schnee liegt. Dann ging es weiter zwischen Steinschluchten und Kletterfelsen in Richtung Gipfel. Wir hatten ein herrliches Panorama. Über ein paar Stahlseile gelangten wir dann auf den gut befestigten Gipfel der Kampenwand (1669 m). Hier machen wir Rast und bewunderten lange die umliegenden Berge. Viele davon waren noch schneebedeckt und auch teilweise in Wolken. Nun ging es wieder abwärts über den linken Kamm der Kampenwand. Der erste Teil ist wieder mit Stahlseile gesichert und weiter gehts durch ein Latschenfeld. Wir umrunden die Kampenwand und gelangen an der Steinlingkappelle vorbei wieder zu der Steinling-Alm, wo meine Mama auf uns wartet. Mit der Kampenwandbahn fuhren wir dann am Spätnachmittag wieder ins Tal.
Fazit:
Ein wunderbare Wanderung mit herrlicher Aussicht, die zum Schluß etwas Trittsicherheit und Kondition erfordert.

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Meine Eltern auf der Sonnenalm In der Kampenwand

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Anforderung:

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Kurz vor dem Gipfel

 

Charakter: Bis zur Steinlingalm leichte Bergwanderung. Von dort geht es steiler Richtung Gipfel. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Ausrüstung:
normale Wanderausrüstung

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Mit meinem Papi auf der Kampenwand Meine Eltern auf einer Almwiese

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Anreise/Zufahrt:

Autobahn A8 München-Salzburg
Ausfahrt Frasdorf/Aschau oder Bernau
(nur 4 km zur Talstation in Aschau)
die Zufahrt ist ab der Autobahn beschildert.

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Tourenbeschreibung:

Aufstieg: Start an der Talstation der Kampenwandbahn. Es geht links an der Station vorbei und man verläßt den Parkplatz. Die Kampenwand ist bereits hier gut ausgeschildert und man kann über verschiedene Wege aufsteigen. Man nimmt zunächst die Straße vorbei an den letzten Häusern von Hohenaschau und wandert gegen den Wald in östliche Richtung. Der Reiterweg zur Kampenwand ist ausgeschildert und führt über Bergpfade teilweise steil nach oben. Ein wenig später überquert man die Skipiste. Weiter geht es dann den Reiterweg nach oben bis man auf eine asphaltierte Straße kommt, auf der es hinauf zu Gorialm und Schlechtenbergalm geht. Steil geht es an beiden Almen vorbei, weiter hinauf zur Steinlingalm. Von hier wandert man direkt auf den Kampenwandgipfel. Der eigentliche Aufstiegsweg ist durch die ausgetretenen Pfade kaum mehr zu erkennen. Schnell ist man an der mächtigen Felswand angekommen und kraxelt durch eine Art Canyon bis zunächst direkt unter das Kreuz. Dann noch über ein schmaleres, mit einer Kette versichertes Felsband auf den Kampenwandgipfel. Mit einer Höhe von 12 Metern steht auf der Kampenwand ein imposantes Gipfelkreuz. Von hier hat man einen herrlichen Rundblick.
Abstieg: Auf dem Gipfel führt ein Weg weiter südlich um die Kampenwand, von wo man wieder zur Steinlingalm gelangt. Von hier geht es wieder den gleichen Weg talwärts.
Info:
Die Kampenwand ist ein 1669 m hoher Berggipfel der Chiemgauer Alpen (Bayern). Im Winter ist hier ein kleines Skigebiet, im Sommer das Revier von Drachenfliegern und Paragleitern. Auch bei Kletterern, Wanderern und Mountainbikern ist der Berg beliebt. Insbesondere die Südseite des Berges bietet zahlreiche Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade. Der Name leitet sich von ihrem Aussehen ab. Der gezackte Gipfelgrat erinnert an den Kamm auf dem Kopf eines Hahnes.

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Tabellenbild Tabellenbild
Auf dem Gipfel Papi auf dem Gipfel

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Einkehrmöglichkeit:

Maisalm (980 m):
Öffnungszeiten: Montag und Dienstag Ruhetag
Erreichbar: Wanderweg rund um den Haindorfer Berg (ab Aschau)
Lage: in einem Hochtal südlich des Haindorfer Berges, 905 m
Steinlingalm:
am Fuß der Kampenwand ( auf 1467 m ü.d.M. )
Öffnungszeiten: Anfang Mai bis Ende Oktober und ab den 25 Dezember bis etwa Ende März

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Weblinks:

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Karte:

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Google Maps:

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Mit meinen Eltern Es liegt noch Schnee
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