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Sonntag: Wildpark Oberreith und Mikes Kino

Am frühen Morgen packten wir den Caddy noch voll, bevor es in die Nähe von Wasserburg ging. Unser Ziel war der Wildpark Oberreith. Ab Morgen wird es einen weiteren Lock Down in Deutschland geben, um den Corona Virus einzudämmen. Da wir Im Februar Karten für den Park gewonnen hatten und diese bis Ende des Jahres verfallen, wollten wir den heutigen Tag nochmals ausnutzen. Es gab viel zu sehen in dem kleinen Wildpark: "In unserem Park begegnen Sie auf ausgedehnten Wald- und Wiesenflächen, vielen verschiedenen heimischen Wild-, Raub- und Haustierarten. Darunter auch seltenen, vom Aussterben bedrohten, alten Haustierrassen, Greifvögeln, Hühnervögeln uvm. Unser über 2,4km langer Rundweg ist zugleich Naturlehrpfad und führt Sie zu den Tiergehegen, Volieren, einer Teichanlage mit Biotop, Schaubienenhaus und einem Streichelzoo." Verspricht der Besitzer und hält es auch. Wir sahen Alpakas, Falke, Pfau, Esel, Rotwild, Wollschweine und noch vieles mehr. Dazwischen gab es immer wieder kleine Stationen, wie Rutschen, Balancierstämme und Schaukeln. Auch mit einer kleinen Eisenbahn durften wir fahren. Ein idealer Ausflug mit der Familie. Im Parkeigenen Restaurant aßen wir noch zu Mittag, bevor wir die Weiterreise nach Grassau antraten. Dort räumten wir unsere Sachen in die kleine Wohnung. Ich ging noch eine kurze Runde Laufen, bevor wir nach Prien am Chiemsee fuhren. Da ab morgen auch alle Kinos schließen müssen, wollten wir nochmals Mike`s Kino unterstützen. Für Timi war es sein erster Kinofilm. Wir sahen "Jim Knopf und die Wilde 13". Meine beiden Mäuse waren begeistert, aber auch Brigitte und mir hatte der kurzweilige Kinderfilm gefallen. Zurück in der Wohnung fielen alle müde ins Bett...

Montag: Wanderung mit Tom auf den Heuberg

Nach dem Frühstück fuhr ich nach Samersberg, bei Frasdorf, zu meinem Kumpel Tom, der hier sesshaft geworden war. Die letzte gemeinsame Bergtour war schon viele Jahre her, deshalb freute es mich umso mehr, eine gemeinsame Tour starten zu können. Vom Parkplatz in Gritschen wanderten wir in Richtung Heuberg. Auf einem steilen Weg ging es vorbei an der Kindlwand. Immer wieder mussten wir über umgefallene Bäume kraxeln, da hier die Natur sich selbst regelte. Nordseitig stiegen wir zum Heuberggipfel auf. Wir hatten eine traumhafte Aussicht zum Wendelstein und das Inntal. Am Gipfel waren wir leider nicht allein. Weniger los war auf der Wasserwand mit ihren 1367 m. Klar lag es auch daran das die letzten 50 Hm drahtseilversichert waren und absolute Trittsicherheit erforderlich war. Auf dem rutschigen und steilen Trail stiegen wir zu den Daffnerwald Almen ab. In einer der drei Almen konnten wir Getränke und Wurstsemmeln to go kaufen, da ja dank Corona Virus alle Restaurants schließen mussten und nur Essen zum Mitnehmen verkauft werden durfte. Auf dem Forstweg stiegen wir vorbei an der Kirchwald Einsiedelei, bis zum Parkplatz ab. Gesamt waren wir 10 km mit 700 Hm in gut 3 Stunden unterwegs. Ich verabschiedete mich von Tom und fuhr zurück nach Grassau wo ich meine drei Mäuse schlafend im Bett auffand :-) Nachdem wieder alle fit waren, fuhren Emma, Timi und Brigitte mit dem Rad und ich lief. Langsam ging die Sonne unter und bei absoluter Dunkelheit kämpften wir uns durch die Trails im Grassauer Moor. Leider hatten wir die Stirnlampen vergessen und irgendwie wurde es auch zu schnell finster. Aber es gibt immer einen Plan B :-) Die Taschenlampe vom Handy leuchtete uns den Weg, so dass wir nach 8 km und 1 1/2 Stunden unsere Wohnung wieder wohlbehalten erreichten. Ein kleines Abenteuer am Abend hat noch nie geschadet

Route auf den Heuberg:

Dienstag: Faulenzen und Geocaching in Kohlstadt

Am Morgen sausten Emma und Brigitte zum Bäcker. Timi und ich übten uns im Wrestling :-) Nach dem Frühstück faulenzten wir uns spielten zusammen. Erst am Nachmittag fuhren wir bei Schmuddelwetter nach Bernau und von dort in Richtung Kohlstadt um dort Geocaches zu suchen. Wir wanderten ca. 5 km und fanden auch 5 Geocaches. Wir hatten viel Spaß bei der Suche und das neblige Wetter hatte auch seinen Reiz. Nach dem Einkaufen bei Aldi kochte uns Brigitte ein leckeres Abendessen und bei lustigen Spielen (Kniffel) ließen wir den Abend ausklingen

Mittwoch: Bergwalderlebnispfad in Inzell

Nach dem verspäteten Frühstück fuhren wir nach Inzell und von dort zum Wanderparkplatz nach Adlgaß. Hier fanden wir gleich den ersten Geocache. Ein gelungener Start :-) Info zum Erlebnispfad: Der Bergwald gehört zu Inzell wie Erdbeereis zum Sommer und der Erlebnispfad führt mitten hinein. Ein Feuersalamander-Symbol weist den Weg. An 20 Erlebnis- und Infostationen kann man den Wald mit all seinen Sinnen erleben, man kann ihn hören, sehen, riechen, fühlen. Mutige halten den Kopf in den Summstein oder den Zeh in den eiskalten Frillenseebach oder messen sich beim Weitsprung mit den tierischen Waldbewohnern. Wer weiß, welcher Baum 600 Jahre alt wird und wie eine Holzorgel klingt? Wir wanderten zu allen Stationen und testeten jede einzelne. Die Kinder wie auch Mama und Papa hatten riesig Spaß barfuß zu laufen, ein Bootsrennen mit Stöcken zu machen, so weit wie möglich zu springen, Bäume zu erkennen und noch vieles mehr. Auch den ein oder anderen Geocache konnten wir verbuchen. Insgesamt waren wir 9 Kilometer, 250 Höhenmeter in 3 Stunden unterwegs. Ein gelungener Ausflug, den wir sicher im Sommer wiederholen werden

Donnerstag: Trailrun auf die Hochplatte 1587 m

Nach dem Frühstück ging Brigitte mit den Zwergen zum Einkaufen und mit Timi zum Friseur. Natürlich nutzte ich die freie Zeit nicht zum Faulenzen :-) Ein Gipfel musste lauftechnisch her. Ganz klar lag da die Hochplatte am Naheliegendsten. Ich lief bei leichtem Nieselregen und ca. 8 Grad durch Grassau und hoch zum Wanderparkplatz Strehtrumpf. Bei dem schmuddeligen Wetter war kein einziger Wanderer unterwegs und ich lief allein durch den Nebel bis zur Hefteralm und von dort hoch zur Bergstation der Hochplatten Seilbahn. Weiter lief ich den Forstweg in Richtung Hochplatte und bog ca. 200 Hm vor dem Gipfel in den Ost Trail ein, um über den extrem, matschigen Trail den Gipfel zu besteigen. So richtig schnell war ich heute nicht. Für die knapp über 10 Kilometer 1100 Hm benötigte ich 1 Stunde 33 Minuten, nicht gerade eine Bestzeit von mir, aber egal, Spaß machte es trotzdem. Tatsächlich waren noch zwei Frauen auf dem Gipfel. Eigentlich dachte ich das ich allein wäre, bei dem Sauwetter :-) Heute wollte ich auf einem kleinen Trail über die Südseite hinunterlaufen. Dieser war noch matschiger als der bergauf Trail. Mehrmals rutschte ich auf dem Hintern durch den Matsch und war dreckig wie ein Schweinchen :-) So soll ein Trailrunner aussehen, voll Dreck von oben bis unten :-) Auf einen kleinen Gipfel, den Teufelsstein 1435 m, kraxelte ich hoch. Ein kleines hölzernes Gipfelkreuz zierte den mir unbekannten Gipfel. Über steile, matschige und abschüssige Pfade lief ich zuerst in Richtung Raiten und dann Hochplattentalstation. Ich kam am Aussichtspunkt "Kaiserblick" vorbei und lief weiter auf Forstwegen bis Piesenhausen und von dort auf kleinen Seitenstraßen zurück nach Grassau. Insgesamt war ich 22 Kilometer, 1100 Höhenmeter in knapp über 3 Stunden auf rutschigen Trails unterwegs. Nach der dringend nötigen Dusche fuhren wir am Nachmittag alle zusammen mit dem MTB eine kleine Runde durch Grassau, wo wir zwei Geocaches fanden. Emma meinte das ihr Rad etwas stinken würde und ich stellte fest das sich eine riesige Hundewurst durch ihre Vorderbremse gedreht hatte. Alles war verschmiert und stank bestialisch. Mit meinen Handschuhen kratzte ich die Kacke heraus. Die Handschuhe wanderten sofort in den nächsten Abfall :-) Die waren nicht mehr zu retten. Ich fragte bei einem Haus einen netten Mann nach einem Gartenschlauch und wir spritzten den Dreck am Vorderreifen ab. Puh so eine stinkende Hundekacke. Zurück in der Wohnung war die nächste Dusche nötig :-)

Freitag: Geocache MTB Runde 13 km

Heute wollten wir uns mit dem MTB ein paar Geocaches suchen. Das Wetter sollte sonnig und ca. 15 Grad warm werden. Bei Sonnenschein aber nur 9 Grad fuhren wir durchs schöne Achental los. Leider wurde es immer kühler und auch die Sonne verließ uns. Trotzdem waren wir über 3 Stunden unterwegs und fanden immer wieder an schönen Plätzen einen Cache. Zurück in der Wohnung mussten wir uns erst einmal aufwärmen :-)

Samstag: Heuberg die Zweite

Schon früh packten wir unsere Siebensachen in den Caddy und verabschiedeten uns von unserer zweiten Heimat Grassau. Wir fuhren nochmals nach Samerberg zu meinem Kumpel Tom um zusammen mit ihm ein weiteres Mal auf den Heuberg zu wandern. Wir parkten am Wanderparkplatz Schweibern und marschierten auf der Straße vorbei am Berggasthof Duftbräu, wo ein Bierlehrpfad dem Fluderbach folgt. Wir informierten uns mit Hilfe der Informationsschilder über die Bierherstellung. Timi wanderte zuerst selbst, aber als es durch den steilen Bergwald nach oben ging, machte er sich auf meiner Schulter bequem :-) Nach knapp 1 Stunden und 300 Höhenmetern erreichten wir die Daffnerwaldalmen. Brigitte und Tom stiegen noch zum Gipfelkreuz des Heubergs 1338 m hoch. Emma, Timi und ich kauften uns eine Wiener und Semmel to go an einer der Almen. Lange hielten wir uns hier nicht. Die Aussicht war traumhaft, aber leider ging ein unangenehmer, eisiger Wind, somit wanderten wir schon mal langsam bergab in Richtung Parkplatz. Weiter unten fanden wir eine sonnige und windgeschützte Wiese, wo wir mit Stöcken eine Sitzgelegenheit bauten und nochmals Brotzeit machten. Dann kamen auch schon Tom und Brigitte vorbeimarschiert. Zusammen wanderten wir zurück zum Parkplatz. Kurz gingen wir mit Tom noch in seine neue Wohnung mit traumhafter Aussicht. Am Nachmittag fuhren wir dann wieder in unsere Schwarzacher Heimat

Fazit:

Und wieder sieben gemütliche Tage in Grassau. Ein letzter Kino- und Wildparkbesuch vor dem erneuten Corona Virus Lock down. Zwei schöne Wanderungen mit meinem Kumpel Tom auf den Heuberg. Wir fanden viele Geocaches im Bergwaldlehrpfad in Inzell und bei einer MTB Runde durchs Achental. Natürlich durfte eine Trailrunde auf die Hochplatte nicht fehlen. Ich war 22 Kilometer 1200 Höhenmeter in knapp über 3 Stunden auf feinsten Trails unterwegs

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