6 Tage Dolomitenhöhenweg Nr. 2

Tourdatum: 10. bis 17.09.2011
Tourpartner: Brigitte, Hans und Wolfgang

Tabellenbild 1. Tag: 4 Stunden
2. Tag:
8 Stunden
3. Tag: 7 Stunden
Tabellenbild 4. Tag: 9 Stunden
5. Tag:
9 Stunden
6. Tag:
4 Stunden
Tabellenbild 1. Tag: 600 Hm
2. Tag: 1500 Hm
3. Tag:
300 Hm
4. Tag: 2000 Hm
5. Tag: 1400 Hm
6. Tag:
700 Hm
Tabellenbild Sehr gute Kondition, Klettererfahrung, Schwindlfreiheit und Klettersteigausrüstung erforderlich

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Piz Boe 3152 m Orientale 3011 m Monte Mulaz 2906 m

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Kurzinfo:

Region: Dolomiten (Italien)
Tourenart: 6 Tages Bergtour
Hüttenübernachtung: 1. Tag: Puez Hütte
2. Tag: Boehütte
3. Tag: Mga Ciapela (Hotel)
4. Tag: Rif Fuchiade
5. Tag: Rif Mulaz
6. Tag: Abstieg
Erreichte Gipfel: Piz Boe 3152 m
Orientale 3011 m
Monte Mulaz 2906 m
Dauer: 1. Tag: 4 Stunden
2. Tag: 8 Stunden
3. Tag: 7 Stunden
4. Tag: 9 Stunden
5. Tag: 9 Stunden
6. Tag: 4 Stunden
Talort Höhe: St. Christina 1600 Hm
Malga Ciapella 1450 Hm
Paso S Pellegrino 1907 Hm
San Martino 1400 Hm
Paso di Valles 2031 Hm
Grödnerjoch 2121 Hm
Lage: Über die Dolomiten von Nord nach Süd
Beste Jahreszeit: Juli bis Mitte September

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Blick zum Piz Boe Hans und Ich :-) Action....

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Karte unserer Tour:

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Tourbericht der einzelnen Tage:

Teaserbild

Über den Brenner fuhren wir (Hans, Wolfi, Brigitte und ich) ins herrliche Südtirol, genauer ins Grödnertal. Um 14 Uhr parkten wir ins St. Christina auf dem Seilbahnparkplatz Col Raiser. Ich kaufte gleich ein Parkticket für 6 Tage und los gings mit der Seilbahn auf den Col Raiser (2106m). Von hier wanderten wir bei herrlichstem Wetter zur Regensburger Hütte auf 2037m. Hier aßen wir gleich einmal etwas, bevor es weiter in ein wunderschönes Tal hinein ging.

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Um halb 7 gab es Frühstück auf der Puezhütte. Brot, Marmelade und Kaffee bzw. Tee. Draussen war es ganz schön eisig, aber der Himmel war blau und die Sonne schaute schon um die Berge herum. Wir wanderten zuerst um das Langental bis zum Ciampeijoch auf 2366 m und dann weiter zum Crespeina Joch auf 2528 m. In der Sonne war es auch gleich herrlich war und die Wege gehörten nur uns. Kein Mensch war schon um diese Zeit unterwegs, was sich später aber ändern würde.

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In der Nacht hörten wir es Donnern und Regnen, aber um 7 Uhr als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir nur blauen Himmel und Sonne. Nach dem frühstück packten wir unsere Rucksäcke und los ging es in Richtung Sas de Pordoi. Wir mussten zuerst über eine kleine Scharte und dann abwärts zum Rifugio Pordoi auf 2829 m. Die Wanderung führte uns durch eine Mondlandschaft, sehr karg, aber doch atemberaubend.

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Frühstück gab es leider erst um 8 Uhr, aber so konnten wir ausschlafen. Der Blick vom Balkon erfreute uns schon sehr, wieder blauer Himmel und Sonnenschein. Nach dem Frühstück setzten wir unsere Dolomitentour fort. Zuerst ging es auf einem Forstweg durch das Sotorcoital bis zur Hütte Malga Ciapela. Von hier ging es auf breiten Pfaden immer weiter nach oben. Immer wieder hatten wir eine herrliche Aussicht durch die Bäume hindurch auf die impossante Civetta.

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Nach einem klasse Frühstück machten wir uns wieder auf den Weg die nächsten Pässe zu erobern und Berge zu besteigen. Als erstes kamen wir zum Paso di San Pellegrino auf 1907 Metern. Hier konnten wir unsere Flaschen an einem Brunnen auffüllen, bevor wir auf der gegenüberliegenden Seite wieder nach oben mussten. Zuerst über Wiesen, dann durch ein bewaldetes Stück, weiter auf einer Skipiste, stiegen wir wieder auf über 2200 Meter auf.

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Heute stand unser letzter Tourabschnitt auf dem Programm. Nach dem Frühstück starteten wir den Aufstieg vom Rifugio Mulaz zum Paso delle Farangole. In steilen Serpentinen kämpften wir uns gleich nach oben. Der Wind pfiff eisig durch die Scharte. Immer wieder war der Weg Stahlseilversichert, bis es dann über eine Art Klettersteig, wo der Helm dringend erforderlich war, nach oben zum Pass ging. Leichte Kletterei im 1. Schwierigkeitsgrad war angesagt.

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Obwohl Hans, Wolfi, Brigitte und ich in den letzten 6 Tagen die Dolomiten von Nord nach Süd durchquert hatten, wollten wir trotzdem noch den schwierigen Klettersteig Via Ferrata Sandro Pertini meistern. Noch immer nicht genug von den Bergen und immer noch mit frischen Beinen fuhren wir ins Langental über Wolkenstein. Zuerst wanderten wir durch das herrliche Tal, aber nach knapp 20 Minuten erreichten wir auch schon den Einstieg.

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Leider mussten wir auch wieder einmal nach Hause. Nach dem Frühstück fuhren wir zuerst nach Brixen. Ein herrliches Städtchen mit alten Häusern, kleinen Gassen und einer wunderschönen Kathedrale. Nach einem kurzem Rundgang genossen wir noch einen Kaffee und heiße Schokolade in einem Cafe, bevor wir uns endgültig auf die Heimreise machten.

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Film unserer Tour:

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Anforderung:

Bild

Weg zum Rif Mulaz

 

Charakter: Lange Bergtouren, täglich bis zu 9 Stunden Wanderung im Hochgebirge, Trittsicherheit, Klettersteigerfahrung, absolute Schwindlfreiheit und sehr gute Kondition erforderlich
Ausrüstung:
- normale Wanderausrüstung
- Hüttenschlafsack
- Erste Hilfe Tasche
- Sandalen für die Hütte
- Regenkleidung
- Getränke und Brotzeit
- Wechselwäsche
- Warme Kleidung für eventuellen Kälteeinbruch (Schnee)
- Klettersteigausrüstung und Helm
- Wanderstöcke
- Handy

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Anreise/Zufahrt:

Startpunkt Grödnertal: Das Grödnertal ist direkt mit der Brenner Autobahn A22 verbunden. Ausfahrt Klausen - Gröden. Folgen Sie der Straßenbeschilderung und Sie erreichen in etwa einer halben Stunde St. Ulrich, noch weiter gelangen Sie nach St. Christina und Wolkenstein
Zielpunkt San Martino: zurück ins Grödnertal mit dem Taxi oder Bus

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Lecker... Das hab ich verdient... Frühstück...

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Buchempfehlungen:

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