Pidinger Klettersteig / Hochstaufen 1771 m

Tabellenbild 3 Stunden / 770 Hm Klettersteig Tabellenbild 2,5 Stunden / 1300 Hm Abstieg
Tabellenbild 1,5 Stunden / 550 Hm Zustieg Tabellenbild Schwierigkeit: D

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Meine Touren:

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31.10.2015: Von Grassau brauchten Brigitte und ich nur 1/2 Stunde bis zum Parkplatz des Pidinger Klettersteiges. Hier trafen wir uns mit Wolfi, der direkt von Zuhause hierher fuhr. Beim Zustieg hatten wir noch Frühnebel, der sich aber bald verzog. Je höher wir kamen desto wärmer und auch sonniger wurde es. Nach knapp über 1 Stunde standen wir auch schon am Einstieg zum Klettersteig. Hochmotiviert legten wir Gurt, Helm und Klettersteigset an. Und los ging es in die Wand.

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25.09.2011: Zum 6. Mal wollte ich den Pidinger Klettersteig besteigen. Brigitte, Wolfi, Hans und Tom waren mit von der Partie und versuchten zum ersten Mal ihr Glück. Um 8.30 Uhr bei blauem Himmel, angenehmen Temperaturen und Sonnenschein wanderten wir bis zum Einstieg. Es waren einige Klettersteigler schon in der Wand und einige kamen hinter uns nach. Gleich zu Beginn ging es steil eine Wand nach oben.

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04.10.2010: Heute fuhr ich alleine über Passau, Pocking, Salzburg nach Piding. Natürlich parkte ich mein Auto am Wanderparkplatz in Urwies. Heute hatte ich mein Mountainbike dabei, mit dem ich die Forststraße bis zum Einstieg fuhr. Blauer Himmel, Sonnenschein und eine traumhafte Aussicht. Mein Bike sperrte ich an einem Zaun ab und wanderte die letzten Meter zum Einstieg.

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23.09.2009: Diesemal ging es um 6 Uhr los auf der Autobahn Richtung Passau, weiter die Bundesstraße nach Pocking, Burghausen, Freislassing und dann Piding. Zum vierten Mal geht es zum Pidinger Klettersteig. Mit dabei mein Kumpel Hubbe. Wie immer parkten wir auf dem Parkplatz bei Urwies.

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11.10.2008: Zum dritten Mal geht es zum Pidinger Klettersteig. Mit dabei mein Kumpel Mich. Wie immer parkten wir auf dem Parkplatz bei Urwies. Wir marschierten mit unseren Rucksäcken los bis wir nach einer guten Stunde den Einstieg zum Klettersteig erreichten.

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14.10.2007: Wiedereinmal ging es um 7 Uhr los auf der Autobahn Richtung Passau, weiter die Bundesstraße nach Pocking, Burghausen, Freislassing und dann Piding. Zum zweiten Mal will ich den Pidinger Klettersteig bezwingen, dieses Mal mit Stefan und Elisabeth. Auf dem Parkplatz in Urwies (450 m Höhe) stellte ich mein Auto ab, hier war schon einiges los.

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23.09.2006: Um 6.30 Uhr gings los auf der Autobahn Richtung Passau. Weiter die Bundesstraße nach Pocking, Burghausen, Freislassing und dann Piding. Auf dem Parkplatz in Urwies (450 m Höhe) stellte ich mein Auto ab, schnürte meine Wanderschuhe und packte den Rucksack. In dichtem Nebel begann ich um 8.45 Uhr den Aufstieg.

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Tabellenbild Tabellenbild
Der Hochstaufen Die ersten Meter im Klettersteig

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Kurzinfo:

Region: Berchtesgadener Alpen
Tourenart: Klettersteig
Erreichte Gipfel: Hochstaufen 1771 m
Dauer: Piding Parkplatz - Einstieg 1,5 Std.
Einstieg - Hochstaufen 3 Std.
Rückweg Gipfel bis Parkplatz 2,5 Std.
Insgesamt ca. 6,5 - 7 Std.
Talort Höhe: 450 m
Höhenunterschied: Klettersteig: 770 m
Gesamt: 1300 m
Lage: Nordseite
Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober

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Tabellenbild Tabellenbild
Sensationelle Aussicht Eine Dohle die bei der Brotzeit hilft

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Anforderung:

Bild

Blick vom Gipfel des Hochstaufens

 

Charakter:
Sehr gute und lange Steiganlage durch die Nordabstürze des Hochstaufens. Auf Grund der Höhenlage vor allem für die Übergangszeit ein interessantes Klettersteigziel und auch durch die Nähe zu Salzburg und die schnelle Erreichbarkeit über das Deutsche Eck ein gutes Ziel für den extremeren Klettersteiggeher.
Die Steiganlage erfordert Bizeps und Kletterkönnen, stellt aber vor allem hohe Ansprüche an die Kondition. Es befindet sich keine Wasserstelle (Quelle) im Steigbereich, also genügend zu Trinken mitnehmen.
Schwierigkeit:
Schwerer, steiler und teilweise ausgesetzter Klettersteig, erreicht den Schwierigkeitsgrad D, für Ungeübte, Kinder und Hunde nicht geeignet, Seilschaftsverband ist für schwächere Geher vor allem im zweiten Teil anzuraten, absolute Trittsicherheit (auch im Schottergelände) und Schwindelfreiheit erforderlich, gesamte konditionelle Anforderung beim Aufstieg vom Tal sehr hoch – es ist auch das Wetter zu berücksichtigen.
Bis auf einige Passagen fast durchgehend versichert – meist mit Sicherungsseil und Eisenklammern.
Ausrüstung:
Komplette Klettersteigausrüstung, Steinschlaghelm und evtl. Sicherungsseil.

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Tabellenbild Tabellenbild
"Sau Cool" Wir sind begeistert !

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Anreise/Zufahrt:

Auf der Autobahn München/Salzburg bis zur Abfahrt Bad Reichenhall (letzte Abfahrt vor bzw. erste Abfahrt nach dem ehm. Autobahngrenzübergang Walserberg). Beim Kreisverkehr in Richtung Piding/Bad Reichenhall und dann gleich bei der nächsten Möglichkeit nach rechts in Richtung Aufham abzweigen. Nun weiter bis nach Urwies und nach dem Ortsende (nach einem kl. Sägewerk) bei der ersten Möglichkeit links auf Forststraße in den Wald und weiter bis zur Schranke hinauf. Hier beginnt der beschilderte Weg zum Klettersteig.

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Tourenbeschreibung:

Zustieg zur Wand:
Vom Wanderparkplatz der Forststraße Richtung Steiner Alm folgen, zwischen Maier Alm und Steiner Alm links ab (Schild „Pidinger Klettersteig“) zu einer Lichtung (Bank bei Felsblock, hier stellt man am besten das Mountainbike ab). Hier wieder links, zuerst noch auf Forstweg, dann auf Steigspuren zum Einstieg. Weg ist ab dem Wanderparkplatz sehr gut beschildert !
Klettersteig:
1. Teil: Zuerst über die steile Einstiegswand (C) zu einem Flachstück, dieses leitet in ein weiteres Steilstück über (B), das man am rechten oberen Ende wieder verlässt (im zweiten Steilstück kann es sehr rutschig sein, also Vorsicht !). Nun folgt man dem grasigen Grat links der Rinne aufwärts (A), zwei kurze Steilstücke (B) werden überwunden und weiter bis zum Ende der Versicherungen. Hier quert man die Rinne, um auf der rechten Seite mit Hilfe von Seilen weiter aufzusteigen (A). Der Be-ginn der langen Querung – diese ist nicht versichert - ist durch einen Steinmann markiert, man folgt den Steigspuren bis zum Beginn der Versicherungen am Anfang eines gr. Schuttfeldes. Die Versicherungen (A/B) hinauf und zum Beginn des zweiten Abschnittes. Hier zweigt auch der Notausstieg zum Normalweg rechts ab – wer bis hierher schon Probleme hatte, sollte lieber den Notausstieg wählen.
2. Teil: Vom vorgelagerten Pfeiler (hier wird gerne gerastet – ist aber objektiv gefährlich, Steinschlag) steigt man in den ersten steilen Pfeiler ein (C), nach kurzem Flachstück folgt die zweite Steilwand, die einen nach links in eine sehr steile Rinne (C+) führt. Am Pfeilerkopf erreicht man über eine kurze steile Wandstelle (C) einen Blockgrat (A/B). Dieser führt zum letzten Steilstück (C) vor der zweiten langen Querung. Die Querung beginnt bei einer Kante und führt abwärts zu einer Rinne (meist A; Stellen B), auf der anderen Seite der Rinne geht es leicht aufwärts (A), bis man vor dem großen Schuttkessel (Rastplatz vor dem letzten langen Steilstück) noch eine Plattenzone (B) zu meistern hat.
3. Teil: Das letzte Teilstück ist von den Einzelstellen her nicht viel schwieriger als das 2. Teilstück, nun machen sich aber die fehlenden Kraftreserven bemerkbar. Zuerst steigt man noch gemächlich zur ersten Steilwand hinauf (B und B/C), über die es dann sehr steil (C, eine Stelle C/D) zu einer kurzen flachen Passage geht, vor dieser Passage gibt es noch eine glatte trittlose Rampe (C). Nun wieder steil aufwärts (C) links einer Kante, eine kurze Rechtsquerung (B) führt in ein Steilstück (C). An dessen Ende um die Kante und über eine kurze Platte (B) zum Absatz, hier kann man zum Buch hinüberqueren (versichert). Die letzte Wandstelle (C) leitet auf einen Grat (B) der zum Ausstieg hin immer flacher wird (A). Auf dem Plateau trifft man auf den Normalweg, der einen in wenigen Minuten zum Gipfel führt.
Abstieg:
Man folgt dem Normalweg (gleich beim Ausstieg) in Richtung Nordwesten bis man zu der Abzweigung (Piding/Urwies) kommt. Nun in Richtung Piding durch den Wald absteigen, am Schluss trifft man bei einer Wiese im Bereich der Steiner Alpe wieder auf die Forststraße. Diese weiter hinunter, bei einer Abzweigung nimmt man die rechte Straße nach Urwies und folgt dieser bis zum Auto. Wer zu seinem Mountainbike will, zweigt in einer Kurve nach der Kochalpe in Richtung Pi-ding/Staufenbrücke ab, diesem Weg kurz folgen (über eine kl. Holzbrücke) und man kommt wieder zu besagter Lichtung mit der Holzbank beim Felsblock.

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Tabellenbild Tabellenbild
Auf dem Gipfel des Hochstaufens Dohlen sind immer dabei

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Einkehrmöglichkeit:

Reichenhaller Haus:
Öffnungszeit: Mitte Mai bis Mitte Oktober geöffnet
Übernachtungsmöglichkeit: ja

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Tabellenbild Tabellenbild
Blick gen Westen Die Aussicht genießen

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Video von der Tour Oktober 2008

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Weblinks:

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Karte:

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Google Maps:

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Tabellenbild Tabellenbild
Der Abstieg über den Normalweg Wieder im Tal angekommen
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