Priener Hütte (Geigelstein)

Tourdatum: 15.02.2009
Tourpartner: ---

Tabellenbild 3 Stunden Tabellenbild 2 Stunden
Tabellenbild ca. 700 Höhenmeter Tabellenbild gemütliche Schneeschuhwanderung ohne Lawinengefahr

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Tabellenbild Tabellenbild
Aufstieg vom Wanderparkplatz in Sachrang Die Wolken verziehen sich

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Kurzinfo:

Region: Chiemgauer Alpen
Tourenart: Schneeschuhwanderung
Erreichte Gipfel: keiner
Dauer: Sachrang Parkplatz - Priener Hütte 3 Std.
Rückweg Hütte bis Parkplatz 2 Std.
Insgesamt ca. 5 Std.
Talort Höhe: 700 m
Höhenunterschied: Priener Hütte: 700 m
Gesamt: 700 m
Lage: Südwest
Beste Jahreszeit: je nach Schneelage Dezember bis März

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Tabellenbild Tabellenbild
Winterlandschaft wie sie im Buche steht....

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Tourenbericht Februar 2009 von Winkl:

Bild

Herrlich

 

Wir fuhren gleich nach dem Frühstück in unserem Hotel am Walchsee nach Sachrang (ca. 30 Minuten Fahrt) und parkten unser Auto am Wanderparkplatz Geigelstein. Wir zogen uns warm an und legten die Schneeschuhe an. Zuerst ein kurzes Stück auf einer Forststraße, bogen wir dann nach links ab. Nach ein paar weiteren Minuten gelangten wir zu einer kleinen Diensthütte. Hier stößt der Weg von Huben auf die Forststraße. Weiter oben nahmen wir die Abkürzung zur Talalm, die aber etwas anstrengend wegen der Schneehöhe war. Über Almen ging es dann weiter wieder in den Wald hinein. Kurze Zeit später erreichten wir ein Schild mit der Aufschrift: "Priener Hütte 15 Minuten". Die letzten Meter führten uns steil zur Hütte. Die 3 Stunden Aufstieg durch den Tiefschnee waren doch schon etwas anstrengend, so das wir uns entschlossen nicht weiter auf den Geigelstein zu wandern, was nochmals 400 Höhenmeter gewesen wären. Wir machten es uns in der warmen Gaststube bequem. Nach einer Stärkung ging es wieder auf dem Aufstiegsweg ins Tal zurück. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir wieder unseren Wanderparkplatz.
Fazit:
Gemütliche Schneeschuhwanderung in einer traumhaften Winterlandschaft.

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Traum in Weiß Bei der Talalm

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Anforderung:

Bild

Blick Richtung Geigelstein

 

Charakter:
Bis zur Priener Hütte leichte Schneeschuhwanderung die aber doch etwas Kondition erfordert. Weiter zum Gipfel ist Spurarbeit gefordert.
Lawinengefahr:
Bis zur Priener Hütte gering. Ab der Hütte mäßig, dem Gipfel kann man nach Westen ausweichen.
Ausrüstung:
Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, Lawinensuchgerät, Lawinensonde und Schaufel

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Traum in weiß Kurz vor der Priener Hütte

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Anreise/Zufahrt:

Von München auf der A8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Frasdorf, dort weiter nach Aschau. Durch Aschau hindurch Richtung Sachrang. Kurz vor Sachrung liegt links der Geigelsteinparkplatz.

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Tourenbeschreibung:

Aufstieg: Schneeschuhgänger starten am Wanderparkplatz Sachrang oder in Huben. Die Forststraße von Sachrang kreuzt den Waldweg aus Huben an einer kleinen Diensthütte. Man folgt weiter dem Straßenverlauf. Zuerst eine Rechtskurve und dann eine Linkskurve. Wenn Spuren vorhanden sind, dann kann man links zur Talalm eine Abkürzung nehmen. Bei der Talalm trifft man wieder auf die Forststraße. Es geht weiter nach oben, bis man einen Wald durchquert. Nach dem Waldstück ist schon die Priener Hütte in Sichtweite. Nach weiteren 15 Minuten steht man vor der Hütte. Wer auf den Geigelstein weiter wandern will, der zweigt links zur Oberkasereralm ab. An der Alm vorbei und nach Osten hinauf zu dem Sattel zwischen Wandspitz und Geigelstein, bis zum Gipfel hinauf.
Abstieg: Vom Gipfel aus noch vor der Alm nach Süden abzweigen, bis die Priener Hütte erreicht wird. Von hier aus dem Aufstiegsweg folgen.
Info:
Der Geigelstein ist der zweithöchste Gipfel der Chiemgauer Alpen auf bayerischem Boden und als Chiemgauer Blumenberg sowie prächtige Aussichtswarte bekannt. Der Geigelstein liegt zwischen dem Tal der Prien im Westen und der Tiroler Ache im Osten. Im Norden wird er durch die Dalsensenke von der Kampenwand getrennt. Die südliche Grenze bildet der österreichische Kaiserwinkel, in dem auch der Walchsee liegt. Das Gebiet des Geigelsteins steht seit 1991 unter Naturschutz. Weil damals eine Schischaukel und damit mehrere Seilbahnen auf den Berg geplant waren, kam es hauptsächlich in Schleching zur Bildung einer Bürgerinitiative, die erreichen konnte, den Berg als Naturschutzgebiet auszuweisen. Auf dem höchsten Punkt des Geigelsteins stehen ein Gipfelkreuz und eine kleine Kapelle. Das Panorama wird viel gerühmt und reicht an klaren Herbsttagen bis zu den Berchtesgadener Alpen im Osten, zum nahen Kaisergebirge und dem Großglockner im Süden, zum Karwendel im Westen und zum Chiemsee im Norden.

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Tabellenbild Tabellenbild
Bis zum Knie im Schnee Die Priener Hütte

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Einkehrmöglichkeit:

Priener Hütte:
Öffnungszeit: 365 Tage im Jahr
Übernachtungsmöglichkeit: ja

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Weblinks:

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Karte:

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Google Maps:

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So weich und nass kann der Schnee sein ...
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