1. Schneeschuhtour auf den Lusen:

Tourdatum: 26.01.2008
Tourpartner: ---

Tabellenbild 1 1/2 Stunden Tabellenbild 2 1/2 Stunden
Tabellenbild ca. 500 Höhenmeter Tabellenbild Wenig anstrengende Schneeschuhwanderung auf markierten Wegen

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Tabellenbild Tabellenbild
Wanderparkplatz Start der Wanderung

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Kurzinfo:

Region: Bayerischer Wald
Tourenart: Schneeschuhwanderung
Erreichte Gipfel: Lusen 1373 m
Dauer: Parkplatz Waldhäuser - Lusengipfel 1 1/2 Stunden
Rückweg über Teufelsloch zum Parkplatz 2 1/2 Stunden
Insgesamt ca. 4 Stunden
Talort Höhe: Parkplatz Waldhäuser 900 m
Höhenunterschied: Gipfel: 500 m
Gesamt: 500 m
Lage: Süd
Beste Jahreszeit: je nach Schneelage Dezember bis Anfang April

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Tabellenbild Tabellenbild
Wegweiser Der Lusen mit seinen 1373 Metern

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Tourenbericht Januar 2008 von Winkl:

Bild

Unterhalb des Lusengipfels

 

Samstag Vormittag um 9 Uhr kamen wir am Parkplatz der Ortschaft Waldhäuser an. Wir packten den Rucksack und hingen auch die Schneeschuhe daran. Zuerst ging es mit den Wanderschuhen voran. Bald bogen wir Richtung Waldhäuserriegel (1151 m) ab. Es war sehr neblig und kalt. Bergauf wurde uns aber ganz schön warm. Wir zogen dann unsere Schneeschuhe an, sanken aber nicht tief ein, da der Boden gefroren war. Nach einiger Zeit erreichten wir ein Totholzgebiet (Windbruch und Borkenkäfer). Weiter kamen wir dann an den Lusenparkplatz, wo wir die Straße überquerten und den Winterweg Richtung Lusenschutzhaus gingen. Nach ca. einer halben Stunde Aufstieg erreichten wir das Lusenschutzhaus. Hier gab es noch mehr Nebel und 1.40 Meter Schnee. Der Winterweg war nicht sonderlich geeignet für Schneeschuhe, da dieser geräumt wurde. Wir machten eine kurze Rast in der Schutzhütte die ganzjährig bewirtschaftet ist. Es gab Pfefferminztee und O-Saft. Weiter ging es dann noch ein paar Meter auf den Lusengipfel (den dritthöchsten Berg des bayrischen Waldes mit 1373 m) Dort wehte ein eisiger Wind und wir sahen vor lauter Nebel rein gar nichts. Wir machten schnell ein Gipfelfoto und schon stiegen wir über die Himmelsleiter den Sommerweg abwärts. Zuerst kämpften wir uns durch die Felsen hindurch. Ein Weg war vor lauter Nebel nicht erkennbar. Wir mussten uns teilweise durch den Schnee hindurch kämpfen, wo natürlich die Schneeschuhe von Vorteil waren. Nach ca. einer halben Stunde vom Gipfel aus, erreichten wir die Schutzhütte Böhmweg, wo wir Brotzeit (Tee und belegte Brote) machten. Wir bogen dann ab in Richtung Teufelsloch. Der Weg war teilweise ziemlich vereist und wir mussten aufpassen, damit wir nicht wegrutschten. Nach dem Teufelsloch ging es kurz nach oben, wo dann der Weg steil nach links unten abbog. Wir kamen nur auf dem Hintern rutschend nach unten. Nach einer weiteren halben Stunde erreichten wir dann die Martinsklause. Dieser Schwellteich wurde im vorigen Jahrhundert zur Holztrifft angelegt. Von der Martinsklause ging es wieder bergauf, bis wir dann wieder unseren Parkplatz erreichten. Die Schneeschuhwanderung dauerte insgesamt 4 Stunden und obwohl wir keine Sonne sahen hatten wir trotzdem viel Spaß.
Fazit: Eine wunderbare Schneeschuhwanderung aber leider mit viel Kälte und Nebel am Gipfel !!

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Tabellenbild Tabellenbild
Es geht durch den Wald Informationstafel

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Anforderung:

Bild

Unsere Schneeschuhe

 

Charakter:
Leichte Schneeschuhwanderung über markierte Weg auf den Lusen.
Lawinengefahr:
keine
Ausrüstung:
Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke,

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Tabellenbild Tabellenbild
Markus in Action Das Teufelsloch

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Anreise/Zufahrt:

Aus Richtung Nürnberg - Regensburg auf der Autobahn A3 in Richtung Passau. Aus Richtung München auf der Autobahn A92 Richtung Deggendorf, dann ab Deggendorfer Kreuz in Richtung Passau. Autobahnabfahrt ist Hengersberg. Ab hier der Beschilderung nach Grafenau folgen. Kurz vor Grafenau biegen Sie in Richtung Spiegelau ab. Ab hier können Sie über Spiegelau, St. Oswald oder Neuschönau und die Nationalpark-Basisstraße nach Waldhäuser gelangen. Auf der Autobahn aus Richtung Passau kommend bietet sich die Autobahnabfahrt Aicha v. Wald an. Folgen Sie ab hier ebenfalls der Beschilderung nach Grafenau.

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Information:

Info: Der Lusen gehört mit seiner Höhe von 1373 Metern nach dem Rachel und dem Arber zu den höheren Bergen im Böhmerwald. Er liegt wie auch der Rachel und der Große Falkenstein im Nationalpark Bayerischer Wald dicht an der Grenze zu Tschechien. In der Umgebung liegen die Ortschaften Waldhäuser, Hohenau, Mauth und Finsterau sowie Mader auf tschechischer Seite; von allen führen Wanderwege zum Gipfel. Der mit Granit-Felsblöcken vollständig bedeckte Gipfelbereich wurde einer Sage nach vom Teufel über einem Goldschatz aufgetürmt. Tatsächlich ist der Felsgipfel eine geologische Sehenswürdigkeit, die den Lusen unverwechselbar macht. Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat im September 2005 das Blockmeer am Gipfel des Lusen mit dem Gütesiegel Bayerns Schönste Geotope ausgezeichnet. Seitdem gehört das Blockmeer zu den bedeutendsten geologischen Besonderheiten Bayerns. Dieses Blockmeer am Grenzkamm zwischen Bayern und Böhmen ist durch eiszeitliche Erosion, vor allem durch Frostverwitterung in der Quartärzeit, entstanden. Nur wenige Meter unterhalb des Gipfels befindet sich das 1938 erbaute Lusenschutzhaus. Es wird vom Bayerischen Wald-Verein betrieben, bietet Übernachtungsmöglichkeiten und wird auch im Winter am Wochenende bewirtschaftet. Hier beginnt die lange Schlittenabfahrt (Winterweg), derentwegen auch bei hohem Schnee viele Ausflügler die Mühe des Aufstiegs auf sich nehmen. Der sogenannte Sommerweg beginnt wie der Winterweg in Waldhäuser und führt auf dem letzten Stück 1,5 km schnurgerade über die Westseite. Den Abschluss dieser Strecke bildet die sehr steil ansteigende "Himmelsleiter" genannte Steintreppe zum Gipfel.

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Einkehrmöglichkeit:

Lusenschutzhaus:
Ostern bis 31.10.
täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr
01.11 bis 22.12.
Betriebsurlaub
23.12. bis 11.01.
täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr (Hl. Abend geschlossen)
12.01. bis Ostern
Freitag, Samstag und Sonntag von 09.00 bis 17.00 Uhr
Übernachtung ist möglich.

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Weblinks:

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Wanderkarte:

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Höhenprofil:

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Google Maps:

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So macht man das .....

So macht man das .....

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