Geigelstein (Chiemgau)

Tourdatum: 30.12.2012
Tourpartner: Brigitte und Jupp

Tabellenbild 4 Stunden Tabellenbild 30 Minuten
Tabellenbild ca. 1100 Höhenmeter Tabellenbild Einfache Skitour auf den Geigelstein

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Kurzinfo:

Region: Chiemgauer Alpen
Tourenart: Skitour
Erreichte Gipfel: Geigelstein 1808 m
Dauer: Parkplatz Sachrang - Priener Hütte 3 Std. - bis Gipfel Geigelstein 1 Std.
Rückweg bis Parkplatz 30 Minuten
Insgesamt ca. 4 1/2 Std.
Talort Höhe: 738 m
Höhenunterschied: Priener Hütte: 700 m
Gesamt: 1100 m
Lage: Südwest
Beste Jahreszeit: je nach Schneelage Dezember bis März

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Tourenbericht Dezember 2012 von Winkl:

Am Wanderparkplatz in Sachrang traffen wir uns mit unserem Kumpel Jupp, wo wir gleich unsere Felle aufzogen und Richtung Priener Hütte losmarschierten. Bei einer Diensthütte (hier kommt die Route von Huben herauf) macht die Straße eine Kehre. Diese könnte man etwa 100 m vorher durch einen Graben abkürzen. Man bleibt also immer auf der Straße bis man, auf Höhe einer kleinen Rechtskurve, am Fuße eines freien Hanges ankommt. Über den freien Hang hinauf zur Talalm (1119m) und weiter - die Straße abkürzend - schräg, nach rechts oben zum Waldrand, wo man wieder auf die Straße trifft. Ihr folgt man nach rechts. Achtung, die nach einiger Zeit folgende Abzweigung zur Mühlhornwand (meist gespurt) lässt man links liegen! Wir bogen dann kurz vor der Priener Hütte nach links ab und nahmen einen steileren Weg, der uns zu Almen oberhalb der Priener Hütte führte. Von hier wählten wir den direkten Weg Richtung Gipfel des Geigelsteins. Knapp unterhalb des Gipfels im Latschenbereich gingen wir ohne Ski weiter, da wir sonst bei der Abfahrt Probleme über die eisige Fläche hätten. Am Gipfel des Geigelsteins (1808m) wehte ein eisiger Wind. Nur kurz genossen wir die Aussicht und stiegen gleich wieder zum Skidepot ab. Von hier ging es dann über den Westhang abwärts in Richtung Hütte. Ein paar Stürze gab es leider auch auf dem vereisten Hang, aber trotzdem machte die Abfahrt viel Spaß. In der Hütte kehrten wir zuerst ein, bevor wir teilweise über die Almwiesen und teilweise über die Forststraße wieder ins Tal abfuhren.
Fazit: Anstrengende aber herrliche Skitour auf den zweithöchsten Chiemgauer !!

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Anforderung:

Bild

Auf dem Gipfel

 

Charakter:
Einfache Route, die zumindest bis zur Priener Hütte auch bei Winterwanderern und Schneeschuhgehern sehr beliebt ist.
Lawinengefahr:
Priener Hütte: keine; Geigelstein: gering (aber nur bei richtiger Spurwahl); Mühlhornwand: gering bis mittel (auch hier kann man durch richtige Spurwahl Gefahren vermeiden)
Ausrüstung:
Tourenskiausrüstung, Lawinensuchgerät ist bis zur Hütte nicht erforderlich, bis Gipfel Geigelstein erforderlich

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Auf dem Gipfel des Geigelsteins:

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Anreise/Zufahrt:

A8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Frasdorf und dann links über Aschau nach Sachrang. Kurz vor dem Ort findet man auf der linken Straßenseite einen geräumigen Parkplatz an der Langlaufloipe (Schild „Priener Hütte“)

Tourenbeschreibung:

Aufstieg von Sachrang: Man überquert die Langlaufloipe und wandert auf dem ausgeschilderten und meist präparierten Weg Richtung Priener Hütte. Bei einer Diensthütte (hier kommt die Route von Huben herauf) macht die Straße eine Kehre. Diese könnte man etwa 100 m vorher durch einen Graben abkürzen. Man bleibt also immer auf der Straße bis man, auf Höhe einer kleinen Rechtskurve, am Fuße eines freien Hanges ankommt. (In diesen Hang könnte man auch schon ein Stück vorher auf einem schmalen Wanderweg hineinqueren.) Über den freien Hang hinauf zur Talalm (1119m) und weiter - die Straße abkürzend - schräg, nach rechts oben zum Waldrand, wo man wieder auf die Straße trifft. Ihr folgt man nach rechts. Achtung, die nach einiger Zeit folgende Abzweigung zur Mühlhornwand (meist gespurt) lässt man links liegen! Bei einem Wegweiser wählt man dann die lawinensicherere Variante über die Priener Hütte und wandert geradeaus auf dem gespurten Weg in eine Senke und über den folgenden freien Hang nach links oben zur bereits sichtbaren Hütte (1411m). Knapp 2,5 Stunden.
Von der Hütte Richtung Norden in den Kessel der Oberkaseralm. (Bei Lawinengefahr hält man dabei großzügig Abstand zu den steilen Hangbereichen rechts.) Im Kessel dreht die Route dann nach rechts (Ostnordost) und über eine wirklich großzügige, ideal geneigte Mulde erreicht man den Sattel links unterm Gipfel. Nun – meist zu Fuß – durch eine Latschengasse nach rechts oben zum höchsten Punkt mit Kreuz und kleiner Kapelle.
Abfahrt: wie Aufstieg

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Einkehrmöglichkeit:

Priener Hütte (1411m) der DAV Sektion Prien, ganzjährig geöffnet, kein Ruhetag. 100 Übernachtungsplätze (Zimmer und Lager). Telefon: 0049 / (0)8057 / 428.

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Weblinks:

Fotoalbum:

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Google Maps:

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Diashow Abfahrt zur Hütte:

Google