Tourenbericht Februar 2015 von Winkl:
Nach dem Frühstück ging es auch gleich wieder los zur nächsten Tour. Am trainingsfreien Tag fuhren wir in verschiedenen Gruppen mit dem Mietauto zur ca. 45 min entfernt gelegenen Masca Schlucht. Die meisten starteten die Wanderung in Masca auf ca. 500 Hm, um in die Schlucht ab zu steigen und wieder zurück zu wandern. Ein paar fuhren von Los Gigantes mit dem Schiff in die Mascabucht und stiegen nur auf. Um ca. 10 Uhr ging es, nach einer kleinen Brotzeit für Emma, bei herrlichem Wetter in die traumhafte Mascaschlucht. Unsere Gruppe bestand aus Jupp, Andrea, Kathrin, Christoph mit Johanna in der Trage, Gaby und Eva und natürlich Brigitte und mir mit Emma vorne in der Trage. Zuerst wanderten wir auf einfachen Pfaden steil nach unten. Blühende Kakteen standen links und rechts von uns. Die Vegetation ist hier einzigartig. Langsam wurde der Trail schwieriger. Immer wieder mussten wir über Felsen steigen, was mit Emma vorne drin gar nicht zu einfach war und absolute Trittsicherheit von mir erforderte. Auch kleine Wasserlöcher und Felsspalten mussten wir überwinden. Der Wind zeigte sich manchmal von seiner rauen Seite und blies uns ins Gesicht. Die Felswände ragen imposant an beiden Seiten empor und man fühlt sich so richtig klein. Unsere Emma, wie auch die kleine Johanna waren begeistert von der Tour und schauten fasziniert die Gegend an, bevor sie nach halber Strecke wieder den Schlaf der Gerechten fanden. Nach knapp 3 Stunden und vielen Klettereinlagen, die mit Baby an Bord gar nicht so einfach waren, erreichten wir den Masca Strand, wo wir uns in die Sonne legten. Die kleinen Mädels bekamen ihr Mittagessen und durften sich recken und strecken. Wir genossen die Aussicht und starteten nach der Pause wieder den Aufstieg zum Ausgangspunkt. Hier hatten wir großes Glück, da ein Felsen herab sauste, aber keinen traf. Jeder war etwas geschockt, aber nach ein paar Metern in der traumhaften Schlucht war wieder alles vergessen. Der Weg von unten nach oben sah wieder komplett anders aus und verlieh wieder neue Reize. Auch für den Aufstieg benötigten wir wieder fast 3 Stunden. In Masca machten wir noch kurz Rast und genehmigten uns ein kühles Getränk, bevor wieder die kurvige Strecke zurück zum Hotel mit dem Auto fuhren. Das leckere Abendessen hatten wir uns auch heute wieder verdient.