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Tour: Parkplatz Glieshöfe - Upialm - Upisee - Upikopf 3175 m - Parkplatz

Leichte Wanderung auf einen genialen Aussichtsdreitausender. Mit den Kindern wanderten wir in den Herbstferien ab den Glieshöfen zuerst zur Upialm und weiter zum schon zugefrorenen Upisee auf 2550 m. Meine zwei kleinen Bergsteiger waren hochmotoviert, so dass wir weiter in Richtung Gipfel wanderten. Auf 2800 m kehrten die Mäuse mit Brigitte aus Zeitmangel um. Ich lief bis zum Gipfel und holte die drei beim Abstieg wieder ein. Der Aufstieg ist immer unschwierig und ohne Absturzgefahr. Die Aussicht vom Upikopf ist mehr als traumhaft...

Gipfel: Upikopf 3175 m

Ausgangspunkt: Parkplatz bei den Glieshöfen (kostenlos)

Einkehrmöglichkeit: Restaurantl Glieshof

Gebiet: Ötztaler Alpen / Tour: Wanderung

Höhenmeter: 1405 Hm ab Glieshof / Kilometer: 15,35 km Gesamt

Wanderung bis Upisee: 2h Upigipfel: 1h Abstieg: 2h Tourdauer: 5 h

Schwierigkeit: mittelschwerer Dreitausender ohne Absturzgefahr

Wanderführer: Rother Wanderführer Vinschgau

Ausrüstung: Wanderausrüstung, Getränke, Brotzeit

Unterkunft-Tipp: Almhotel Glieshof

Mittwoch, 02. April 2025 von Winklmeier Markus

Du bist hier: Wandern in Südtirol

1. Informationen zur Tour - Wanderung zum Upikopf

Bei schattigen 0 Grad fuhren wir von Prad am Stilfster Joch ins Matscher Tal bis zu den Glieshöfen. Dort befindet sich ein kostenloser Wanderparkplatz etwas unterhalb des Almhotels Glieshof. Unser ursprünglicher Plan war bis zum 2550 m hohen Upisee zu wandern.

Wir gingen zuerst im Schatten auf steilen Forststraßen, die sich in Serpentinen nach oben schlängeln. Wir folgten der Markierung 9 teilweise durch den Wald und über Almwiesen. Da wir früh starten konnte sich die Sonne noch nicht bis zur Westseite durchkämpfen.

Nachdem wir den Waldrand erreicht hatten, begrüßte uns auch schon die Sonne. Wir hatten das Upital erreicht. Nun wird es etwas flacher und vor uns lag die wunderbare Upialm. Wir machten die erste Rast in der Sonne. Schnell zogen wir die warmen Sachen aus und packten alles in den Rucksack.

Die Aussicht war grandios. Die umliegenden Dreitausender waren schon schneebedeckt und gaben ein besonderes Bild. Wir saßen im Gras und nahmen die wunderschöne Bergwelt in uns auf.

Wir überquerten auf einer Holzbrücke den Upibach und wanderten auf der linken Seite bis zur urigen Upialm auf 2225 m. Diese hatte schon alles für den Winter dicht gemacht. Die Tiere waren im Tal und warteten auf den ersten Schnee. Wir marschierten weiter bis zu einer steilen Talstufe.

Hier wurde es wieder etwas schattiger, aber nach einer kurzen Schlucht hatte uns die wohltuende Sonne wieder. Meine motivierten Kinder kletterten über die Felsen, sprangen über die kleinen Bächlein und hatten riesigen Spaß beim Aufstieg. Nun gelangten wir zur nächsten Geländestufe.

Nochmals querten wir eine kleine Holzbrücke. Teilweise wurde der kleine Pfad ziemlich matschig und wir mussten von Stein zu Stein springen. In weiteren Kehren wanderten wir einen Rücken nach oben, bis wir den Upisee auf 2552 m erreicht hatten. Der Idyllische Bergsee war schon zum Teil eingefroren. Perfekt um Steine durch das Eis krachen zu lassen. Auch an diesem wunderschönen Ort machten wir eine Rast und genossen unsere mitgebrachte Brotzeit.

Nun war der eigentliche Plan, dass Brigitte mit den Kindern wieder zurück wandern würde und ich noch schnell den Upikopfgipfel im Traillaufschritt erklimmen würde. Wir hatten aber nicht die Rechnung mit unseren hochmotivierten Kindern gemacht. Beide wollten mit mir auf den Gipfel. Somit liefen wir drei los und Brigitte wanderte mit dem Rucksack hinter uns her.

Nach dem Bergsee geht es zuerst nochmals kurz bergauf, dann aber flach in das Becken zwischen Upikopf und Hochalt. Emma lief voraus und machte das Tempo. Brigitte war schon lange nicht mehr zu sehen. Dann kamen wir an einen steilen Schutthang. Hier rutschten wir immer wieder etwas ab. Absturzgefahr besteht hier aber keine.

Da ich nicht die Schwierigkeit des weiteren Weges bis zum Gipfel wusste, entschied ich auf 2800 m auf Brigitte zu warten. Meiner Frau war nicht sehr wohl dabei, dass wir schon so weit oben waren. Wegen der fortgeschrittenen Zeit, entschieden wir schlussendlich, dass sie mit den Kindern umkehren würde. Natürlich wollte ich auf den Gipfel, leider waren meine beiden Mäuse sehr traurig, da sie nicht mitdurften.

Somit wanderten meine Mäuse knapp 400 Höhenmeter vor dem Gipfel wieder nach unten, während ich den steilen Hang nach oben sauste. Schnell erreichte ich den Südrücken des Upikopfes. Hier musste ich die ersten Schneefelder überqueren. Über mehrere Geländestufen und Blockgelände kämpfte ich mich nach oben. Die 400 Höhenmeter schaffte ich in einer knappen halben Stunde und etwas verschwitzt stand ich dann mutterseelenalleine auf dem Upikopf mit seinem Gipfelkreuz.

Ich durfte eine geniale Aussicht genießen. In jeder Richtung sieht man schneebedeckte Gipfel, aber irgendwie stimmte mich das trotzdem etwas traurig, denn meine Kinder waren nicht bei mir. Gerne hätte ich dieses grandiose Gipfelerlebnis mit ihnen geteilt.

Jetzt wollte ich noch die genialen Trails nach unten genießen. Ich lief über die Felsen, Schnee und rutschte den Schutthang mehr oder weniger nach unten. Ich war in meinem Element. Trailrun in genialer Berglandschaft macht riesig Spaß. Kurz nach der Upialm hatte ich meine drei Mäuse wieder eingeholt.

Timi lief mit mir zum Almhotel, während die Mädels dorthin wanderten. Wir bestellten kühle Getränke, Kuchen und Nudeln zur Stärkung. Auf der Terrasse schien die Sonne und wir genossen den späten Nachmittag in den Bergen und ließen die grandiose Tour Revue passieren.

2. Charakter und Anfahrt

Leichte Bergwanderung, die bis zum Rotwandhaus über einen schönen Forstweg führt. Von der Hütte geht ein schmaler und unschwieriger Pfad zum aussichtsreichen Gipfel. Auch der Weiterweg zum Taubenstein ist unschwierig. Bei Nässe ist manchmal etwas rutschig.

Etwas Kondition ist gefragt, da um die 800 Höhenmeter überwunden werden müssen. Um den Taubensteingipfel zu bezwingen muss man eine leichte Kletterstelle überwinden.

Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Weyarn, über Miesbach, Hausham und Schliersee nach Neuhaus, nach dem Ortsende rechts Richtung Spitzingsee abbiegen. Über den Spitzingsattel nach Spitzing fahren, kurz vor der Kirche links abbiegen und beim Parkplatz oberhalb der Kirche das Auto abstellen

Daten für das Navi: Spitzingstraße 4, 83727 Schliersee

3. Route, Einkehrmöglichkeit und Weblinks

Rotwand

Die Rotwand ist mit 1884 m ü. NHN der höchste Punkt des Landkreises Miesbach sowie der höchste Berg im bayerischen Teil des Mangfallgebirges und damit auch der höchste Gipfel im Spitzingseegebiet. Sie gehört zum Gemeindegebiet von Bayrischzell, obgleich der Berg zu den Schlierseer Bergen zählt.

Der beliebte Münchner Hausberg ist in einer einfachen Wanderung vom Spitzingsee aus auf verschiedenen Wegen (z. B. durch den Pfanngraben mit Gumpen) zu erreichen. Von der Bergstation der Taubensteinbahn aus kann er über den Weg westlich unterhalb des Lempersbergs sogar noch schneller erstiegen werden und ist deshalb an Sommertagen oft überlaufen. Eine alternative Route führt von Geitau über den Soinsee auf den Gipfel. Südlich des Gipfels liegt das Rotwandhaus des Deutschen Alpenvereins auf 1737 m ü. NHN.

Im Winter wird die Rotwand häufig als Skitour begangen. Die klassische Rotwand-Reib’n führt vom Spitzingsee auf die Rotwand, dann über die Kümpflscharte (1695 m) auf die Auerspitz (1811 m), weiter über die Großtiefentalalm (1500 m), über den Miesingsattel (1704 m; ggf. mit Abstecher zum Hochmiesing 1883 m) zur Kleintiefentalalm und über das Taubensteinhaus und die Bergstation der Taubensteinbahn zurück zum Spitzingsee. Die Tour ist auch mit Schneeschuhen möglich.

Im Umfeld der Rotwand wurden die ältesten menschlichen Artefakte des deutschen Alpenraums gefunden. Auf dem Sattel zwischen Tanzeck und Rauhkopf nördlich der Rotwand wurden zwei, unmittelbar östlich des Soinsees ein Steingerät als Lesefund entdeckt. Zwei der Abschläge sind aus Radiolarit, einer aus Feuerstein, alle werden in das Beuronien, die älteste Phase der Mittelsteinzeit datiert. Weitere Funde aus der gleichen Zeitstellung sind auf österreichischer Seite nahe dem Hinteren Sonnwendjoch und auf beiden Ufern des Achensees bekannt.

Der Braunbär (auch „Bruno“ genannt) wurde, nachdem er am Rotwandhaus gesehen wurde, am 26. Juni 2006 gegen 4:50 Uhr im Rotwandgebiet erschossen.

Quelle Wikipedia

Taubenstein

Der Taubenstein ist ein 1692 m ü. NHN hoher Berg in den Schlierseer Bergen im Mangfallgebirge (Bayerische Voralpen). Der Berg ist als Bergwanderung, die im Gipfelbereich aber Trittsicherheit erfordert, zu Fuß am schnellsten vom Spitzingsattel zu erreichen. Bis kurz unter den felsigen Gipfel führt die Taubensteinbahn, von deren Talstation aus man in ähnlicher Zeit zum Gipfel aufsteigt. Ein Stück nordöstlich des Gipfels liegt das Taubensteinhaus. In der Westwand des Taubensteingipfels gibt es verschiedene Kletterrouten. Über den Südgrat kann man den Gipfel leicht, kurze Stelle II erklettern.

Quelle Wikipedia

Rotwandhaus und Obere Maxlraineralm

Beide Hütten bieten bei traumhafter Aussicht eine leckere Hüttenbrotzeit...

Das Rotwandhaus ist eine Schutzhütte der Sektion Turner-Alpen-Kränzchen des Deutschen Alpenvereins.

Die Obere Maxlrainer Alm wirbt mit dem Slogan: "Bei uns gibt es für Dich, Deine Freunde und Familie nicht nur leckeres Essen wie z.B. unseren legendären Kaiserschmarrn, sondern auch kühle Getränke und ein einmaliges Panorama. Auf geht's zur Oberen Maxlraineralm!"

4. Touren der Winkls zum Upikopf

Tourdatum: 19.10.2024

Gipfel: Rotwand 1884 m, Taubenstein 1692 m / Tourpartner: Brigitte, Emma, Tim und die Tichys

Wetter: sonnig, 20 Grad

Es ist fast schon Tradition, dass wir im Spitzingseegebiet mit unseren Freunden, den Tichys, einmal im Jahr ein Wochenende auf einer Selbstversorgerhütte verbringen. Natürlich gehört hier auch eine Tour zur Rotwand dazu. Dieses Mal stiegen wir von der Hütte zuerst zum Rotwandhaus auf. Timi und ich waren am schnellsten oben, da wir ein paar direkte und steilere Wege fanden.

Nach einer Kaiserschmarrn-Stärkung kämpften sich alle Kinder zuerst auf den Rotwandgipfel und dann auf den Taubensteingipfel. Über die Skipiste liefen wir hinunter, nachdem wir uns auf der Oberen Maxlraineralm gestärkt hatten...

Fazit: Wieder verbrachten wir ein wunderbares Hüttenwochende mit unseren Freunden am Spitzingsee...

Gallerie:

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5. Unterkünfte und Wanderführer

Hier findest du Unterkünfte in der Umgebung:

Booking.com

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6. Die perfekte Packliste zum Wandern (Tagestour)

Du würdest gerne Wandern gehen? Traumhafte und abwechslungsreiche Wanderwege gibt es schließlich unzählige. Sicherlich auch in deiner näheren Umgebung. Somit steht für eine einfache oder auch anspruchsvolle Wanderung nichts im Wege. Für eine Tagestour gibt es einige Dinge, die du im Rucksack dabeihaben solltest. Das Wetter kann sich in den Bergen schnell ändern und dafür sollte man gewappnet sein. Ein Tipp von mir: Nimm so wenig wie möglich mit, aber so viel wie nötig. Damit auch ihr Freude am Wandern habt und nichts Wichtiges an Ausrüstung vergesst, findet ihr auf dieser Seite meine "Wandern - Tagestour" Packliste.

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