Drei Dreitausender – Abenteuerliche Hochtouren im Stubaital

Tour: Nürnberger Hütte - Wilder Freiger - Müllerhütte - Wilder Pfaff - Zuckerhütl Westgipfel - Abstieg Mittelstation

Bergsteigen im Stubaital

Die Berge bringen Ruhe, Entspannung und das Gefühl von Freiheit und natürlich die Herausforderung, Gipfel zu erklimmen. Bei einer traumhaften Hochtour in den Stubaier Alpen kann man dies erleben. Start ist der Wanderparkplatz Nürnberger Hütte kurz nach Ranalt. Drei spannende Dreitausender, Kletterstellen bis zum 2. Schwierigkeitsgrad und Gletscherüberquerungen stehen bei dieser Tour auf dem Programm.

Gipfel: Wilder Freiger 3418 m, Wilder Pfaff 3456 m, Zuckerhütl Westgipfel 3498 m

Einkehr/Stützpunkt: Nürnberger Hütte 2278 m, Müller Hütte 3145 m

Gebiet: Stubaier Alpen / Tour: Hochtour

Höhenmeter: 2800 Hm / Kilometer: 26 km

Tourdauer: 2h bis Nürnberger Hütte, 7h Aufstieg Wilder Freiger bis Müller Hütte und 7h Besteigung Wilder Pfaff, Zuckerhütl und Abstieg

Schwierigkeit: mittelschwere Hochtour (PD und Kletterstellen bis UIAA-III)

Ausrüstung: Hochtourenausrüstung, Steigeisen, Seil, Pickel, Helm

Sonntag, 17. Juli 2022 von Winklmeier Markus

Informationen zur 3 Tages Hochtour:

Aufstieg zur Nürnberger Hütte

Der Wanderparkplatz befindet sich ziemlich am Ende des Stubaitals kurz nach Ranalt auf der linken Seite. Hier muss man ein Parkticket lösen, das aber bei Besuch der Nürnberger Hütte dort wieder ersetzt wird. Die gelben Wegweiser zeigen eine Gehzeit von 2 1/2 Stunden. Flotte Wanderer schaffen den 900 Höhenmeter Aufstieg auf 2 Stunden. Zuerst geht es in steilen Kehren einen kleinen Wanderweg nach oben, bis man in den breiten Talkessel des Langentals gelangt. Auf einer Forststraße wandert man flach bis zu einer kleinen bewirtschafteten Hütte, wo man über eine Brücke den Gebirgsbach überquert. Von hier sieht man schon steile Serpentinen die nach oben führen. Je höher man kommt, desto schöner wird die Aussicht auf das Tal. Nach einem Plateau geht es nochmals steil nach oben. Der kleine Pfad schlängelt sich in engen Kehren um den Berg, bis man endlich die Nürnberger Hütte sieht. Auch das letzte Stück zieht sich stetig ansteigend nach oben.

Die Alpenvereinshütte befindet sich auf 2278 m und bietet viele Schlafplätze, freundliche Gastgeber und leckeres Hüttenessen.

Die Nürnberger Hütte ist eine Alpenvereinshütte der Kategorie I der Sektion Nürnberg des Deutschen Alpenvereins in den Stubaier Alpen in Tirol. Sie liegt auf einer Höhe von 2278 m ü. A., wird von Mitte Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftet und bietet Platz für etwa 130 Personen (Quelle Wikipedia).

Aufstieg zum Wilden Freiger 3418 m

Nach einer hoffentlich schlafreichen Nacht im Bettenlager der Nürnberger Hütte und einem ergiebigen Frühstück geht es in Richtung des ersten Dreitausenders: Der Wilde Freiger mit seinen stolzen 3418 m.

Von der Hütte geht es auf einem markierten Steig in südlicher Richtung. Auf 2762 m erreicht man die Seescharte und geht in südwestlicher Richtung weiter. Zunächst hält man sich unterhalb des Gratverlaufs zwischen Urfallspitz und Gamsspitzl, bis man am Grat bis zum Beginn des Grüblferners auf etwa 3250 Meter aufsteigt. Hier befinden sich noch ein paar kleine Schneefelder und ein paar Felsen sind in leichter Kletterei zu überwinden.

Durch den Grüblferner gelangt man ohne Gletscherberührung, wenn man auf einer Felsrippe bis zum Signalgipfel auf 3392 Meter aufsteigt. Es befindet sich noch ein kurzes Schneefeld und eine seilversicherte Passage kurz unterhalb des Signalgipfels. Wenn das Schneefeld vereist ist, sind Grödel oder Steigeisen erforderlich.

Der Signalgipfel bildet die Grenze zwischen Österreich und Italien (Südtirol). Die meisten richten hier ein Rucksackdepot ein und besteigen den Freiger ohne Gepäck. Von hier geht es über einen schmalen Fels- und Firngrat zum Hauptgipfel des Wilden Freiger 3418 m. Die letzten Meter sind mit leichter Kletterei zu überwinden. Der Gipfel bietet nicht viel Platz und ist gerne überlaufen.

  • Das Gefühl von Freiheit
  • Blick von der Nürnberger Hütte
  • Zum Wilden Freiger
  • Meine Berge
  • Etwas Klettern ist gefragt
  • Der Wilder Freiger in Sicht
  • Die letzten Schneefelder
  • Meine Bergsteigerausrüstung
  • Fels- und Firngrat zum Gipfel
  • Der Wilde Freiger
  • Der Südwestgrat zur Müller Hütte

Abstieg zum Becherhaus 3195 m

Auf gleichem Fels- und Firngrat geht es zurück zum Signalgipfel. Ein Wegweiser zeigt zu einer Kante, ab der es am Süd-Grat teilweise seilversichert nach unten geht. Rechts kann man auf den Übeltalferner absteigen und auf direktem Weg über den Gletscher zur Müller Hütte gehen. Wer noch genügend Zeit hat, kann weiter über den Grat klettern, bis das Becherhaus, die höchstgelegene Schutzhütte Südtirols, erreicht ist. Hier gibt es einen leckeren Kaiserschmarrn, Radler und eine tolle Aussicht von der Hüttenterrasse.

Das Becherhaus (ital. Rifugio Gino Biasi) ist eine Berghütte über dem Übeltalferner auf dem Gipfel des Becher, einer Erhebung im Südgrat des Wilden Freigers (3418 m s.l.m.), in den Stubaier Alpen, Südtirol. Sie liegt auf einer Höhe von 3195 m s.l.m. und ist von Ridnaun in Südtirol in etwa 7 Stunden zu erreichen. Die Hütte bietet Platz für etwa 100 Personen und besitzt mit der denkmalgeschützten Kapelle „Maria im Schnee“ eines der höchstgelegenen Marienheiligtümer der Alpen. Das Becherhaus ist die höchstgelegene Hütte Südtirols (Quelle Wikipedia)

Übergang zur Müller Hütte 3145 m

Vom Becherhaus geht es am Grat noch ein kurzes Stück auf gleichem Weg zurück. Am tiefsten Punkt zweigt eine steile seilversicherte Passage mit spektakulärer Leiter zum Übeltalferner hinab. Hier bildet man Seilschaften um den teilweise vereisten Gletscher zu überqueren. Natürlich ist hier anseilen zu empfehlen, denn auch am Übeltalferner gibt es Gletscherspalten, die nicht immer offen sind. Unterhalb der Müller Hütte überquert man über eine Holzplanke einen kleinen Gletscherbach, um dann einen steilen, steinigen Pfad zur Hütte aufzusteigen.

Auf der Müllerhütte wird man immer freundlich mit einem "Schnapserl" empfangen. Auch hier hat man auf der Hüttenterrasse eine traumhafte Aussicht auf den Gletscher und den Stubaier Gipfeln.

Die Müllerhütte (italienisch Rifugio Cima Libera) ist eine Schutzhütte im Südtiroler Teil der Stubaier Alpen nahe der Grenze zu Österreich. Sie liegt auf einer Höhe von 3145 m s.l.m. über dem Übeltalferner und ist eine von fünf Hütten der Ostalpen, die nur über Gletscher zu erreichen sind. Warentransport zur Hütte ist nur zu Fuß oder mittels Hubschrauber möglich (Quelle Wikipedia).

Aufstieg zum Wilden Pfaff 3456 m

Wenn man von der Morgensonne auf der Hüttenterrasse der Müller Hütte auf über 3000 Meter empfangen wird, dann hat man schon gewonnen. Der Ausblick über den Übeltalferner und die umliegenden Gipfel ist grandios. Natürlich gehört vor einer anstrengenden Tour ein ausgiebiges Frühstück dazu. Gestärkt steigt man in 5 Minuten zum Gletscher ab, um dann seilfrei, aber mit Steigeisen über den kurzen Firnrücken zum Ostgrat des Wilden Pfaff zu marschieren.

Ab hier folgt man den Markierungen und je höher man kommt, desto anspruchsvoller und ausgesetzter wird es. Die Kletterei senkrecht nach oben über Felsblöcke, teilweise UIAA-II+, macht viel Spaß, auch wenn Fehltritte nicht erlaubt sind. An kurzen Passagen sind Stahltritte und Stahlseile im Fels angebracht, die das Aufsteigen erleichtern. Nach 300 Höhenmetern erreicht man eine ca. 30 m lange, drahtseilversicherte Platte, die spektakulär zum Gipfel führt.

Vom Wilden Pfaff Gipfel 3456 m, mit schönem Gipfelkreuz, hat man einen genialen Rundumblick, an dem man sich nicht satt sehen kann. Wenn das Wetter passt und man nicht in Eile ist, der sollte hier einige Zeit verweilen und genießen...

Auf dem Sulzenauferner

In leichter Blockkletterei gelangt man abwärts zum Sulzenauferner. Ab hier bildet man Seilschaften, da sich im Gletscher einige Spalten befinden. Größeren Gruppen wird abgeraten den Zuckerhütl Hauptgipfel wegen Steinschlaggefahr (stand 2022) zu besteigen. Kleine Gruppen, die dicht zusammenbleiben können es wagen. Wir waren mit 19 Bergsteigern unterwegs und umgingen somit den Hauptgipfel, um den Zuckerhütl Westgipfel zu besteigen.

Man hält direkt auf das Pfaffenjoch zu, um dann kurz davor nach links zum Grat hinauf. Vorsicht, hier befinden sich Randgletscherspalten. Am Grat bietet sich an, ein Rucksackdepot zu errichten, da man auf gleichem Weg wieder absteigt.

Aufstieg zum Zuckerhütl Westgipfel 3498 m und Abstieg

Über leichtes Blockgelände steigt man den Grat nach oben, bis man den Zuckerhütl Westgipfel 3498 m erreicht. Auf den letzten 5 Metern zum Gipfel ist eine Kletterstelle von UIAA-III zu überwinden. Es gibt einen Sicherungshaken, der den Aufstieg etwas erleichtert. Am kleinen Gipfel haben nur wenige Bergsteiger Platz und sicherlich zählt der Gipfelsieg auch knapp unterhalb.

Auf gleichem Wege steigt man über den Grat hinab. Wer weiter über das Blockgelände klettert, kann noch den Pfaffenkogel 3366 m mitnehmen. Über den Gletscher marschiert man dann direkt auf das Pfaffenjoch zu. Hier empfiehlt es sich mit den Steigeisen die Felsen zu überklettern, da kurz dahinter noch ein vereistes Schneefeld zu überwinden ist.

Auf schmalen und teilweise abschüssigen Wanderpfaden hält man auf das Fernaujoch zu, um auf den Fernauferner abzusteigen. Im Winter ist dies eine Skipiste. Sollte der Gletscher vereist sein, empfiehlt es sich, nochmals die Steigeisen anzulegen. Nach dem Gletscher führt ein steiniger Fahrweg hinab bis zur Mittelstation der Stubaitalbahn. Wer noch gut zu Fuß ist, steigt ins Tal ab. Natürlich kann man auch mit der Gondelbahn nach unten fahren. Hier gelangt man mit dem Bus zurück zum Parkplatz bzw. Ausgangspunkt der Tour.

Mittelschwere (PD) 3-Tages Hochtour auf den Wilden Freiger, Wilden Pfaff und Zuckerhütl Westgipfel.

Es sind knapp 2800 Höhenmeter und 26 Kilometer auf 2 1/2 Tage zu überwinden.

Hochtourenausrüstung ist erforderlich.

Meist wegloses Gelände in Fels und Eis, selten markiert. Deutliche Absturzgefahr in heiklem, exponiertem Gelände. Kletterstellen bis III (UIAA). Sehr guter Orientierungssinn, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig.

Zudem ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln.

A13 Brennerautobahn zur Ausfahrt Schönberg/Stubaital und durch das Stubaital Richtung Stubaier Gletscherbahn zum Parkplatz der Nürnberger Hütte am Beginn vom Langetal - kurz nach dem Weiler Ranalt.

Daten für das Navi: 6167 Neustift im Stubaital, Österreich, Stubaitalstraße

Datum: 15-17.07.2022

Teilnehmer: 19 DAV Mitglieder

Wetter: 3 Tage Sonne, 5-25 Grad

Gipfel: Wilder Freiger 3418 m, Wilder Pfaff 3456 m, Zuckerhütl Westgipfel 3498 m

Übernachtung: Nürnberger Hütte 2278 m, Müllerhütte 3145 m

Tourbericht: 19 abenteuerlustige Alpenvereinsmitglieder trafen sich am Freitagabend in der Nürnberger Hütte auf 2278 m. Der Aufstieg mit 900 Hm dauerte knapp 2 Stunden. Nach dem Abendessen stellte Tom die geplanten Dreitausender Besteigungen für die kommenden zwei Tage vor. Die Tour hörte sich sehr spannend und abenteuerlich an und so sollte es auch werden.

Samstagfrüh startete die Gruppe bei traumhaften Bedingungen in Richtung Wilder Freiger. Ein unschwieriger, aber teilweise steiler Weg führt bis zu einem kleinen Schneefeld, das wir überquerten. Nach ein paar leichten und seilversicherten Kletterstellen und dann flachem Blockgelände gelangten wir zum Signalgipfel (Grenze zu Italien). Hier richteten wir ein Rucksackdepot ein, um über einen schmalen Firn- und Felsgrat zum Hauptgipfel des Wilden Freigers mit seinen 3418 m zu klettern. Wir hatten einen traumhaften Ausblick auf viele Gipfel der Alpen. Über einen teilweise seilversicherten Grat kletterten wir zum Übeltalferner hinab. Einige von uns seilten sich an und gingen auf den Gletscher, um Spaltenbergung zu üben, die Kaffeegruppe (Ich inklusive!) stiegen zum neu renovierten Becherhaus 3195 m auf, wo wir Kaiserschmarrn und Radler genossen. Erst nach der wohlverdienten Pause stiegen wir ebenfalls auf den Gletscher ab, der durch die warme Sonne ziemlich matschig geworden war. In mehreren Seilschaften überquerten wir den Übeltalferner, um dann noch ca. 100 Hm zu unserem heutigen Ziel, der Müllerhütte 3145 m aufzusteigen, wo wir sehr freundlich vom Hüttenwirt mit einem „Schnapserl“ begrüßt wurden.

Nach einer Nacht auf über dreitausend Metern und einem Hüttenfrühstück war die Straubinger DAV Gruppe wieder bereit für neue Gipfel. Dank blauem Himmel und Sonnenschein stand schon mal das Wetter nicht im Weg, um als erstes den Wilden Pfaff zu besteigen. Nur mit Steigeisen bewaffnet marschierten wir ein kurzes Stück über den Firnrücken zum Ostgrat, der sich bis zur Müllerhütte hinabzieht. Ab hier brachte uns die Bergsonne und der steile Aufstieg ziemlich ins Schwitzen. Wir folgten den Markierungen und mit zunehmender Höhe wurde es anspruchsvoller, aber auch der Ausblick traumhafter. Die Kletterei, teilweise UIAA-II, machten allen viel Spaß, auch wenn Fehltritte verboten waren. Nach ca. 300 Höhenmetern erreichten wir eine 30 m lange, drahtseilversicherte Platte, die uns spektakulär zum Gipfel des Wilden Pfaff 3456 m führte. Und wieder wurden wir mit einer gigantischen Aussicht über eine traumhafte Gletscherlandschaft und den atemberaubenden Stubaier und Ötztaler Dreitausendern-Gipfeln belohnt. In leichter Blockkletterei gelangten wir zum Sulzenauferner, wo wir wieder Seilschaften bildeten. Über den spaltenreichen Gletscher umgingen wir den Zuckerhütl Hauptgipfel. Der Hüttenwirt der Müllerhütte riet uns ab, diesen zu besteigen, da die Steinschlaggefahr bei einer großen Gruppe zu hoch ist. Über leichtes Blockgelände stiegen wir deshalb zum sicheren Westgipfel 3498 m hoch. Nur die letzten fünf Meter zum Gipfel, den eine Madonnafigur ziert, muss man eine UIAA-3 er Kletterstelle meistern. Ein paar Wagemutige kletterten zum Gipfel hoch, die anderen, wie auch ich, ließen die kleine Scharte 5 Meter unterhalb als Gipfelsieg gelten. Über das Pfaffenjoch und Fernauferner gelangten wir ins Stubaier Gletschergebiet, von wo wir zur Mittelstation abstiegen. Mit dieser gelangten wir ins Tal und mit dem Bus zurück zum Parkplatz.

Fazit: Die Berge bringen Ruhe, Entspannung und das Gefühl von Freiheit. Je höher man nach oben kommt, desto freier fühlt man sich. So auch bei dieser Hochtour in den Stubaier Alpen. Wie immer gehört an dieser Stelle großes Lob für die perfekte Organisation her. Danke Tom!

Gallerie:

Blick zum Gletscher

Hier findest du Unterkünfte in der Gegend:

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Klettern im 2. Schwierigkeitsgrad

Das Stubaital, kurz das Stubai genannt, ist das größte Seitental des Wipptals und das Haupttal der Stubaier Alpen im österreichischen Bundesland Tirol. Es erstreckt sich vom Alpenhauptkamm 35 km in nordöstlicher Richtung bis in die Nähe der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Es ist eine Tourismusdestination, sowohl im Sommer (z. B. Stubaier Höhenweg) als auch im Winter (Stubaier Gletscherbahn, Schlick 2000, Elferlifte und Serlesbahnen). Bekannt ist es auch wegen der Produktion von Metallwerkzeug.

Der Tourismus ist der bedeutendste Wirtschaftszweig des Stubaitales. Er bietet die meisten Arbeitsplätze und erzielt die stärksten Umsätze. Eine Stärke des Stubaier Tourismus ist die ganzjährige Verteilung der Saisonzeiten. Neben dem seit Beginn des Alpinismus (Mitte 19. Jahrhundert) stetig zunehmenden Sommertourismus hat sich seit dem Bau der Stubaier Gletscherbahn (1973) und kleinerer Anlagen ein immer stärkerer Wintertourismus entwickelt.

Winterangebot: Durch die Höhenlage und klimatische Eigenheiten der Region am Alpenhauptkamm gilt das Gebiet als besonders schneesicher. Der Wintertourismus erfordert wesentlich höhere Investitionen und Erhaltungsmaßnahmen. Dies gilt insbesondere für den Skibetrieb mit Zufahrtsstraßen, Seilbahnen und Liften, Pisten und Versorgungseinrichtungen. Die Stubaier Gletscherbahnen erschließen mit 700 ha Skigebietsfläche das größte Gletscherskigebiet Österreichs. Daneben stehen den Gästen noch die Skigebiete Schlick 2000, Elfer- und Serleslifte zur Auswahl. Das Winterangebot ergänzen mehrere Langlaufloipen, Rodelbahnen und Winterwanderwege.

Sommerangebot: Die wichtigste Sommerattraktion bilden nach wie vor die Berge und die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft mit Gletschern, Almen, Wiesen, Wäldern, Bächen und Wasserfällen. Besonders bekannt ist der gut zugängliche Grawa-Wasserfall. Drei Schutzgebiete (Landschaftsschutzgebiet Serles-Habicht-Zuckerhütl, Ruhegebiete Stubaier Alpen und Kalkkögel) wurden 1983 eingerichtet, um einen raumplanerischen Ausgleich zu den erfolgten Erschließungen herzustellen.Die alpine Umgebung des Tales ist mit acht Alpenvereinshütten, zahlreichen Jausenstationen und einem weitverzweigten Wegenetz gut erschlossen. Mehrere Wegstrecken sind als Themenwanderwege ausgestaltet (z. B. Stubaier Höhenweg, Wilde-Wasser-Weg und Franz-Senn-Weg). Aussichtsplattformen gibt es an der Schaufelspitze im Gletscherskigebiet (Gipfelplattform Top of Tyrol) und am Kreuzjoch oberhalb von Fulpmes (StubaiBlick).

Quelle Wikipedia

B`suchalm im Langetal 1580 m

Nürnberger Hütte 2278 m am Wilden Freiger

Müller Hütte 3145 m am Wilden Pfaff

Becherhaus 3195 m - das höchste Schutzhaus Südtirols

Dresdnerhütte 2308 m Mittelstation Stubaier Gletscherbahnen

Meine Hochtourenführer Empfehlungen

Meine Packliste für Hochtouren Ausrüstung:

Auch für eine Hochtour war eine Packliste für Ausrüstung bisher immer sehr hilfreich. Das Wetter, Zeit und Seilpartner müssen deshalb mitspielen, so das für mich meistens nur eine oder zwei Hochtouren im Jahr durchführbar sind. Diese genieße ich dann umso mehr und da ist von großer Bedeutung das die Ausrüstung vollständig ist. Deshalb habe ich eine Ausrüstungsliste für Hochtouren zusammengestellt und im Laufe der Jahre optimiert. Empfehlen kann ich immer: Nimm so wenig wie möglich mit, aber so viel wie nötig. Damit auch ihr Freude auf Hochtouren habt und nichts entscheidendes vergesst, habe ich eine Ausrüstungsliste bzw. Packliste für eine "Hochtour bzw. Gletschertour im Sommer" erstellt. Optional ist die Packliste mit Material für eine Hüttenübernachtung ergänzt.

Hier gelangt ihr zum meiner Packliste für Hochtouren Ausrüstung.

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