Winterwanderung zum Hirschenstein und unbekannten Kälberbuckel

Winklmeier Markus Sonntag, 28. November 2021 von Winklmeier Markus

Tour: Parkplatz Gut Schmelmerhof Rettenbach - Ödwies - Kälberbuckel - Hirschenstein - Parkplatz

Wanderung auf den Kälberbuckel und Hirschenstein

Auch die unbekannten Gipfel im Bayerischen Wald haben ihren Reiz. Dazu gehört der Kälberbuckel, zu dem nur ein kleiner Trampelpfad führt. Hier ist man meistens einsam und kann die Stille des Waldes genießen. Als Kontrastprogramm kann man noch zum viel besuchten Hirschensteingipfel wandern. Als Ausgangspunkt bietet sich Rettenbach bei Sankt Englmar an...

Gipfel: Kälberbuckel 1055 m, Hirschenstein 1095 m

Einkehrmöglichkeit: Gut Schmelmerhof in Rettenbach

Gebiet: Bayerischer Wald / Tour: Wanderung

Höhenmeter: 446 Hm / Kilometer: 8,7 km

Aufstieg Kälberbuckel: 1 h Hirschenstein: 30 min Abstieg: 1 h Tourdauer: 2 1/2 h

Schwierigkeit: leicht

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Informationen zur Tour - Wanderung zum Kälberbuckel und Hirschenstein:

Direkt neben dem Gut Schmelmerhof befindet sich auch ein Wanderparkplatz. Man wandert zum Gehege mit Rehe und auf der linken Seite einen kleinen Forstweg nach oben. Die Tiere kann man gut beobachten. Sicherlich ein Highlight für Kinder. Nach einigen hundert Metern gelangt man zu einer Abzweigung. Nach links führt der Weg Nr. 5 nach Sankt Englmar. Dies ist eine Variante um den Knogl, Hochberg und Predigtstuhl zu erwandern. Zum Kälberbuckel geht es aber geradeaus auf dem Wanderweg Nr. 8 in Richtung "Ödwies und Hirschenstein" nach oben. Der Forstweg wird schmaler und steiniger. Links des Weges fließt ein wildromantischer, kleiner Bach.

Wegweiser am Beginn der Wanderung

Nach ca. 45 Minuten erreicht man eine weitere Kreuzung. Nach rechts gelangt man direkt zum Hirschenstein, aber als erster Gipfel steht der Kälberbuckel auf dem Programm. Nach links führt der Forstweg, der im Winter als Langlaufloipe fungiert, zur Einöde Ödwies. Hier befindet sich ein massives Forsthaus aus dem Jahre 1846 und eine kleine Kapelle aus 1848.

Ödwies Kapelle

Nach der Hütte biegt man nach links auf einen weiteren Forstweg ab. Nach ca. 200 Meter auf der Bergwiese erreicht man den Wald. Nach ein paar Metern kann man die Markierung "Pfeiferbrunnen" erkennen. Ein kleiner Pfad schlängelt sich rechts in den Wald hinein. Auf dem zugewachsenen Weg geht es ca. 300 Meter immer geradeaus bis zum Kälberbuckel 1055 m. Die letzten Meter führen über eine Steintreppe bis zum höchsten Punkt ohne Gipfelkreuz. Der Gipfel bietet keine Aussicht und ist komplett von Bäumen umgeben. Wer die Einsamkeit sucht, ist hier genau richtig. An diesem schönen Fleckchen kann man die Ruhe und idyllische Waldatmosphäre bei einer kleinen Brotzeit in vollen Zügen genießen.

Tipp von den Winkls: Für kurze Wanderungen reicht ein Ultraleichtrucksack um Brotzeit und Wechselkleidung zu verstauen.

Aufstieg zum Kälberbuckel

Auf dem Aufstiegsweg geht es zurück zur Ödwies Hütte und von dort auf gleichem Weg zurück bis zum Abzweiger nach Rettenbach. Nun wandert man auf dem Forstweg geradeaus weiter bis man nach ca. 500 Metern eine Lichtung erreicht. Diese überquert man und gelangt auf einen wurzeligen und steinigen Pfad, der zum Hirschenstein Gipfel 1095 m mit einem Aussichtsturm und kleiner Schutzhütte führt. Hinter der Schutzhütte befindet sich der eigentliche Gipfel, bzw. der höchste Punkt des Hirschensteins.

Auf gleichem Weg wandert man zurück zum Abzweiger Rettenbach, wo man auf dem Aufstiegsweg zum Parkplatz absteigt. Natürlich bietet sich eine Einkehr im gemütlichen Gut Schmelmerhof an.

Hirschenstein Gipfel

Forstweg zur Ödwies Hütte

Leichte Wanderung auf einen einsamen Gipfel, den Kälberbuckel und gut besuchten Gipfel, den Hirschenstein. Größtenteils wandert man auf Forst- und Wanderwegen.

Nicht Rollstuhl oder kinderwagentauglich.

Tipp: Die Tour ist ideal um mit kleineren Kindern in einer Kindertrage* auf den Gipfel zu wandern.

Von der Autobahn A3 Regensburg - Passau nimmt man die Ausfahrt 108 Schwarzach. Durch Schwarzach hindurch und auf der Straße weiter in Richtung Viechtach.

An der Kreuzung Hintersollach nach rechts in Richtung Viechtach / St. Englmar abbiegen. Weiter bis zur Abzweigung Rettenbach. Das Hotel Gut Schmelmerhof ist ausgeschildert. Direkt daneben befindet sich der Wanderparkplatz.

Daten für das Navi: Rettenbach 24 / 94379 Sankt Englmar

Tourdatum: 28.11.2021

Tourpartner: Woife, Lill, Hasti, Robert und Jockel

Wetter: leichter Schneefall, -1 Grad

Einmal im Jahr arbeite ich eine "Alte Freunde" Wandertour aus. Der Start ist immer am Gut Schmelmerhof in Rettenbach. Hier kann ich das leckere Frühstücksbuffet sehr empfehlen. Gestärkt und mit vollem Bauch wanderten wir über Ödwies zum unbekannten Kälberbuckel 1055 m. Keiner meiner Freunde stand je auf dem unbekannten Gipfel. Hier durfte die obligatorische Gipfelhalbe nicht fehlen. Nach der flüssigen Stärkung wanderten wir zum winterlichen Hirschenstein Gipfel 1095 m und von dort zum Ausgangspunkt zurück. Als Abschluss unseres jährlichen Treffens kehrten wir nochmals im Gut Schmelmerhof ein.

Ein ganz und gar gelungenes Treffen der alten Freunde. Es ist immer wieder schön, mit den Kumpels von früher über alte Schandtaten zu plaudern...

Gallerie:

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Mein Hirschenstein :-)

Der Hirschenstein ist ein 1095 m ü. NHN hoher Berg im Bayerischen Wald auf dem Grenzgebiet der Gemeinde Achslach im Landkreis Regen und der Gemeinden Schwarzach und Sankt Englmar im Landkreis Straubing-Bogen, dessen höchste Erhebung er ist. Im Gipfelbereich des von Buchenwäldern bewachsenen Berges befindet sich ein steinerner Aussichtsturm.

Der Gipfel liegt nach anderen Quellen mit älteren Angaben auf 1089 m, auf der Gemeindegrenze zwischen Achslach und Schwarzach. Die nächsthöheren Berge sind der Breitenauriegel und der Einödriegel jenseits der etwa 580 m hohen Scharte. Der Hirschenstein ist ein beliebter Berg für Bayerwaldwanderer. Der Schuhfleck ist wohl der größte Wanderwegknoten weit und breit. Zehn Wege treffen hier aus allen Himmelsrichtungen und Orten wie Kalteck, Bernried, Grandsberg, Rettenbach und Sankt Englmar zusammen. Vom Schuhfleck aus gibt es vier Wanderwege zum Hirschenstein.

Der Hirschensteingipfel mit seiner exponierten Lage und dem sieben Meter hohen Aussichtsturm beschert eine im Bayerischen Wald einzigartige Aussicht. Sie reicht im Osten vom Großen Arber bis zum Dreisessel, im Süden von Deggendorf bis Straubing und im Westen bis zum Gallner. An etwa zwanzig Tagen im Jahr sind die Alpen vom Dachstein bis zur Zugspitze ungehindert zu erkennen.

Ödwies: Die vollständig vom Wald umgebene Bergwiese Oedwies liegt in einer Höhe von ca. 1030 m ü. N. N. auf demselben Höhenzug zwischen den Bergen Hirschenstein und Kälberbuckel etwa vier Kilometer westlich des Pfarrdorfes Achslach. Oedwies ist im Sommer mit Wanderwegen und im Winter mit Langlaufloipen erschlossen.

Im Jahr 1559 erhielt ein Leopold Puckel durch Grundstückskauf vom Kastenamt Viechtach die Erlaubnis sich in der "von Bäumen geleerten Wiese", der Oedwies anzusiedeln. Um 1620 gehörte das landwirtschaftliche Anwesen, Grassölde Oedwies genannt, dem Kloster Oberalteich. Um 1713 kam es an den Freiherrn von Leoprechting und schließlich 1842 an den bayerischen Staat.

1846 wurde an der Stelle des baufälligen Bauernhauses ein massives Forsthaus erbaut. Das Forsthaus steht unter Denkmalschutz. Am Weg nach Achslach entstand zusätzlich ein primitives Wohnhaus für Forstmänner.

1849 wurde dem Förster das Schankrecht verliehen und daraufhin im Obergeschoss eine Gaststube eingerichtet. 1880 waren in der Einöde Oedwies, das seit jeher zur Gemeinde Achslach gehörte, 15 Bewohner registriert. 1895 wurde eine Station zur Messung des Niederschlages eingerichtet, der Vorgänger der Waldklimastation, und ein Jahr später ein hölzernes Nebengebäude mit zwei neuen Dienst- bzw. Gästezimmern. 1905 kam ein weiteres kleines Holzwohnhaus dazu, das bis 1953 bewohnt wurde. Ein erster Fernsprecher erleichterte private und dienstliche Geschäfte ebenfalls seit 1905.

Im April 1954 ließ das Forstamt Mitterfels die Bewirtschaftung des Forsthauses einstellen und 1956 verließ der letzte von insgesamt 21 Revierförstern seinen Dienstsitz. 1958 wurde die Forstdienststelle Oedwies endgültig aufgegeben.

Noch immer ist die Oedwies im Eigentum des bayerischen Staates und wird vom Forstamt Mitterfels verwaltet. Wiesen und Wälder stehen unter Naturschutz und werden vom Umweltreferat des Landkreises Regen betreut. 1979 wurde das Forsthaus von der Bayerwaldbrigade 11 umgebaut – das Gastzimmer im ersten Stockwerk blieb im Originalzustand – und bis 1994 für die Winterausbildung der Soldaten genutzt. Zurzeit ist das Forsthaus von der Reservistenkameradschaft Achslach gepachtet.

Neben dem Forsthaus steht die unter Denkmalschutz stehende Holzkapelle[5] Zum gegeißelten Heiland. Die Kapelle ist um 1848 entstanden.

Quelle Wikipedia

Gut Schmelmerhof am Ausgangspunkt in Rettenbach:

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Für welche Facette Sie sich auch entscheiden, es erwartet Sie Kulinarisches aus der regionalen Küche mit frischen, saisonalen Produkten aus der Region - perfekt serviert im gemütlichen Ambiente. Von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr können Sie sich am neuen Buffet mit Kuchenauswahl bedienen.

Verbringen Sie unvergesslich schöne Tage in unserem Familienhotel mit seinen 53 gepflegten Zimmern und Suiten. Das Gut Schmelmerhof in Sankt Englmar, Bayerischer Wald, befindet sich bereits seit 1630 im Besitz der Familie. Seit Generationen bewirtschaften wir dieses gastliche Hotel mit ganzem Herzen. Hier fühlen sich Besucher und Freunde von nah und fern nicht nur besonders wohl, sondern lassen sich gut gelaunt von Kopf bis Fuß verwöhnen. Genießen Sie unser Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten ebenso wie unser umfassendes Spa- und Wellness-Angebot mit naturreinen Beauty-Anwendungen. In unserem herzlich geführten Hotel finden Sie Ihre Fröhlichkeit zurück.

Quelle Hotel Gut Schmelmerhof

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Markus Winklmeier

Ein reiseverrückter Familienvater, Naturliebhaber, Ultratrailläufer, Triathlet, Bergsteiger, Globetrotter und alles was nicht mit Langweile zu tun hat. In meinem Family, Adventure & Outdoor Blog findest du viele Reiseinspirationen, Bergsteigergeschichten, spannende Wettkampfberichte und natürlich unzählige Outdoor Abenteuer mit Kindern. Tauch ein in die Welt der Winkls. Hier findest du mehr über uns. Klar freue ich mich auch über einen Eintrag ins Gästebuch :-)

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